Deadline Day: BVB um Kehl (r.) plant keine weiteren Transfers. Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Das Wintertransferfenster ist noch bis zum 2. Februar geöffnet und auch bei Borussia Dortmund könnte sich noch etwas tun. Trotzdem richtet sich der Blick bei der Führungsriege schon jetzt auf den kommenden Sommer. Dabei geht es auch um das Transferbudget. Wie die Sport Bild jetzt herausgefunden hat, fällt dieses wohl geringer aus als angenommen.
Wie das Sportmagazin berichtet, sind für die kommende Transferperiode rund 30 Millionen Euro für Neuverpflichtungen eingeplant. Dass der BVB mit dieser Summe im Konzert der großen Clubs nur schwerlich mitspielen kann, dürfte klar sein. Demnach will sich der Verein wieder vermehrt auf junge Talente konzentrieren, die in Dortmund zu Stars reifen können.
Ein Beispiel dafür ist der aktuell gehandelte Kaua Prates von Cruzeiro EC. Der 17-Jährige soll kommenden Sommer zum BVB wechseln und rund 12 Millionen Euro kosten.
Das knapp bemessene Transferbudget bedeutet auch, dass Abgänge für mehr Spielraum sorgen könnten. Das gilt insbesondere für den auslaufenden Vertrag von Niklas Süle, der aktuell noch einer der Topverdiener im Verein ist. Weitere Einnahmen könnten durch Verkäufe von Leistungsträgern wie Karim Adeyemi oder Nico Schlotterbeck generiert werden.
Während Adeyemi bei einem passenden Angebot den Verein wohl verlassen darf, soll der Abwehrchef unbedingt gehalten werden. Falls eine Vertragsverlängerung scheitert, ist ein Verkauf im Sommer allerdings nicht unwahrscheinlich.
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