Borussia Dortmund möchte den Vertrag mit Trainer Niko Kovac wohl langfristig verlängern. Foto: Michael Reaves/Getty Images
Wie die „Bild“ berichtet, sollen die Verhandlungen direkt nach der Klub-WM starten. Ziel: Einigung in der Vorbereitung. Kovač, der erst im Februar verpflichtet wurde, hat überzeugt. Der BVB kletterte von Rang sieben auf vier – mit klarer Handschrift und kämpferischer Mentalität. Sportdirektor Lars Ricken sagte: „Wir haben den Zeitablauf abgestimmt und gesagt: Wir besprechen alles in Ruhe nach der Klub-WM.“
Klingt, als wolle man in der Führung zunächst die weitere sportliche Entwicklung abwarten. Jedoch bestehen im Klub wohl insgeheim ganz klare Vorstellungen darüber, wie man die Trainer-Position in näherer Zukunft wirklich gestalten will. Die Bosse um Ricken, Watzke und Sportdirektor Sebastian Kehl sind alle vom Trainer und seinen Prinzipien überzeugt. Vorstandschef Hans-Joachim Watzke ergänzte: „Als Lars mich fragte, ob wir Kovač holen sollen, habe ich sofort gesagt: Das ist zu 100 Prozent gut.“
Die Botschaft ist klar: Der BVB will Stabilität. Frühzeitige Planung. Und: Kein Risiko wie bei anderen Klubs. RB Leipzig etwa setzte zuletzt auf Zwischenlösungen. Dortmund will das vermeiden – und Kovač langfristig binden. Auch ein möglicher Wechsel in die Premier League soll so verhindert werden. Der Markt beobachtet Kovač. Dortmund reagiert – mit Weitsicht.
Zwar stehen weder der BVB noch der Kroate unter zeitlichem Druck. Vielmehr steckt ein sportlicher Grund dahinter: Die Führung will den Stars damit vermitteln, sich langfristig mit dem Kovač-Weg zu identifizieren. Eine Verlängerung vor dem Bundesliga-Start wäre ein klares Signal. Für die Mannschaft. Für die Fans. Und für die Konkurrenz. Dortmund vertraut seinem Erfolgscoach und will mit ihm den nächsten Schritt gehen.
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