Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images
Trotz starker Leistungen in den Vorbereitungsspielen hatte Marius Wolf zuletzt keine Chance mehr bei Borussia Dortmund. Der 24-Jährige, der erst vor einem Jahr zum BVB gekommen war, steht nun offenbar unmittelbar davor an Hertha BSC ausgeliehen zu werden. Dort soll er auf dem rechten Flügel weiterhelfen. Raphael Guerreiro indes wird Dortmund in diesem Sommer allem Anschein nach nicht verlassen und demnächst sogar ein neues Arbeitspapier unterschreiben.
Nach gerade einmal 13 Monaten im schwarz-gelben Dress endet für Marius Wolf die Zeit bei Borussia Dortmund schon wieder – zumindest vorerst. Wie unter anderem die „Bild“, „kicker“ und die „Ruhr Nachrichten“ übereinstimmend vermelden, wird der ehemalige Frankfurter die laufende Spielzeit bei Hertha BSC verbringen. Weil am Montag um 18 Uhr bereits das Transferfenster schließt, drängt die Zeit ein wenig. Die Vereine müssten noch letzte Details klären, jedoch soll das Leihgeschäft definitiv stattfinden. Über eine mögliche Kaufoption machte bisher kein Portal eine Angabe.
Die Berliner Hertha war allerdings nicht der einzige Bundesliga-Klub, der Marius Wolf gerne haben wollte. Laut „kicker“ war auch Werder Bremen zuletzt an dem 24-jährigen Ex-Frankfurter interessiert. Beide Vereine sollen den als Außenstürmer zum BVB gekommenen Wolf schätzen, weil er dort sowohl offensiv wie auch defensiv zum Einsatz kam und zeigte, dass er auch eine Position weiter hinten bundesligatauglich ist.
Während Marius Wolf in seiner Dortmunder Zeit von vorne nach hinten beordert wurde, ging Raphael Guerreiro den umgekehrten Weg. Der 26 Jahre alte Europameister und Nations League-Sieger bleibt den Schwarz-Gelben wohl trotz nur bis 2020 gültigem Vertrages auch in dieser Spielzeit erhalten. Das berichtet der „kicker“. Derzeit deute alles auf einen Verbleib Guerreiros hin, auch sein Arbeitspapier soll „möglichst zeitnah in ein längerfristiges“ umgewandelt werden, damit er auf keinen Fall ablösefrei den Verein verlässt.
„Er tut uns gut, kein Zweifel“, sagt Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc über den Portugiesen. Dieser wurde zuletzt vor allem mit dem französischen Krösus Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht. Der dortige Trainer Thomas Tuchel gilt als der größte Förderer in Guerreiros Karriere. Allerdings scheint die PSG-Chefetage nicht endgültig von der Qualität des 26-Jährigen überzeugt zu sein – möglicherweise zum Vorteil von Borussia Dortmund.
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