Borussia Dortmund

Ein Jahr Niko Kovac: Das hat sich beim BVB verändert

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Vor gut einem Jahr übernahm Niko Kovac Borussia Dortmund auf Platz 11. Was danach folgte, war ein bemerkenswerter Turnaround. In einer starken Rückrunde katapultierte er den BVB mit sieben Siegen und einem Unentschieden aus den letzten acht Spielen sensationell noch auf Platz vier und sicherte damit die Champions-League-Qualifikation. In dieser Saison können sich die Ergebnisse ebenfalls sehen lassen. Doch es gibt auch noch Punkte, an denen Niko Kovac und sein Team arbeiten müssen.

Niko Kovac stabilisiert den BVB

Was als erstes auffällt, ist die stabilisierte Defensive. Während der BVB unter Kovac-Vorgänger Nuri Sahin noch rund 1,7 Gegentore pro Spiel zuließ, konnte der neue Trainer diesen Wert auf knapp 1,1 Gegentore im Schnitt senken. Dieser Trend setzt sich auch in der laufenden Saison fort. Aktuell steht der BVB bei 19 Gegentoren nach 20 Spielen und stellt die zweitbeste Defensive der Liga. Zudem steht bislang erst eine Bundesliga-Niederlage in der Statistik der Saison 2025/26. Damit hat Kovac seine Mannschaft in den wichtigsten Bereichen stabilisiert.

Diese Kritikpunkte bestehen weiterhin

Trotz der positiven Entwicklung gibt es auch Kritikpunkte. Kovacs Spielstil gilt als defensiv und taktisch diszipliniert, was zwar Stabilität bringt, aber oft zu wenig kreativen Offensivaktionen führt. Der BVB hat in dieser Saison schon sechsmal Unentschieden gespielt und damit wertvolle Punkte verschenkt – so unter anderem beim 3:3 gegen Stuttgart oder dem 1:1 in Hamburg. Vor allem der fehlende Zugriff im Mittelfeld und das ideenlose Angriffsspiel gegen tiefstehende Gegner sind Schwachpunkte im Spiel der Borussia, die sich regelmäßig wiederholen.

Insgesamt steht nach einem Jahr unter Kovac eine sportlich starke und stabile Borussia, die wieder zweitstärkste Kraft im deutschen Fußball ist. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung, die vorhandenen Ergebnisse mit mehr Offensivglanz zu verbinden und die wieder mehr Euphorie bei den Zuschauern zu entfachen. Die Aussicht auf einen spannenden Meisterkampf dürfte da auf jeden Fall helfen!

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