Borussia Dortmund

Funkel bricht Lanze für Favre: Umgang ist „nicht in Ordnung“

Werbung

Am Samstag trifft Fortuna Düsseldorf auf Borussia Dortmund. In der vergangenen Saison überraschten beide Teams positiv, in dieser Spielzeit eher negativ. Das Duell am 14. Spieltag könnte für den jeweiligen Sieger bzw. Verlierer richtungsweisend sein. Vor der Partie hat sich Fortuna-Coach Friedhelm Funkel mit den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“ unterhalten und dabei eine Lanze für seinen Kollegen gebrochen. Die Trainerlegende glaubt, dass der Umgang mit Favre nicht in Ordnung ist und man sich in Dortmund endlich von Jürgen Klopp lösen müsse.

Favre ist ein „Top-Trainer“ – Kritik ist verständlich, ständiges infrage stellen nicht

Fortuna Düsseldorf steht nach 13 Spieltagen mit nur zwölf errungenen Punkten auf Rang 15 der Bundesliga-Tabelle. Der Traditionsklub hat im Sommer einige Leistungsträger verloren und kann seine starke Vorsaison deswegen nicht wiederholen. Am Samstag treffen die Düsseldorfer auf Borussia Dortmund. Auch der BVB überzeugt, trotz anderer Umstände, nicht so wie im Vorjahr. Die Schwarz-Gelben holten „nur“ 23 Punkte aus den bisherigen Partien und haben deswegen schon fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer aus Mönchengladbach. Trainer Lucien Favre wird seit Wochen regelmäßig von den Medien öffentlich angezählt. Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel findet den Umgang mit seinem Kollegen erschreckend.

„So wie mit ihm [Favre;d.Red.] umgegangen wird, ist einfach nicht in Ordnung“, erklärte der 65-Jährige gegenüber der „Funke Mediengruppe“ und nannte den Schweizer im gleichen Atemzug einen „Top-Trainer“. „Einige Spieler haben selbst zugegeben, dass sie schuld sind. Favre wird aber nach jedem Spiel vor laufender Kamera infrage gestellt. Das nagt an jedem. Das ist nicht mehr menschlich. Man kann ihn kritisieren. Aber ihn nach jedem Rückschlag anzuzählen, ist nicht in Ordnung.“

Funkel fordert: Jürgen Klopp muss aus den Dortmunder Köpfen verschwinden

Seit dem Abgang von Jürgen Klopp im Jahr 2015 versucht Borussia Dortmund einen Trainer zu finden, der ähnliche Qualitäten hat wie der inzwischen beim FC Liverpool tätige BVB-Meistercoach. Fachlich top, erfolgreich, charismatisch und charmant soll er nach Möglichkeit auch sein. Zumindest mit den letzten beiden Punkten hat Lucien Favre so seine Probleme. Für den Schweizer ist Medienarbeit eher lästige Pflicht als eine schöne Nebensache. Friedhelm Funkel glaubt, dass der BVB-Coach in diesem Punkt nur verlieren kann. „In Dortmund muss man sich endlich von Jürgen Klopp lösen. Es kann nicht jeder Trainer mit Jürgen Klopp verglichen werden. Das ist nicht fair. Jürgen Klopp gibt es nur einmal. Lucien Favre ist ein ganz anderer Typ, aber ein Top-Trainer“, mahnt der ehemalige Profi.

Werbung

Ältere Artikel

Fans stürmen Platz: Verstörende Szenen bei Dynamo gegen Hertha

Das Zweitliga-Spiel gegen Dynamo Dresden und Hertha BSC wurde für 20 Minuten unterbrochen aufgrund von…

4. April 2026

Eintracht Frankfurt trifft Entscheidung im Tor: Plan für die neue Saison steht

Bei Eintracht Frankfurt laufen bereits die Planungen für die kommende Saison. Auch die Torwartfrage rund…

4. April 2026

Liverpool FC zerstört – deutliche Niederlage gegen Manchester City

Liverpool FC hat im Viertelfinale des englischen FA Cups gegen Manchester City verloren. Das Team…

4. April 2026

Sorgen in Kolumbien: Steht die WM für diesen Star auf der Kippe?

Der kolumbianische Nationalspieler und frühere Profi des FC Bayern München, James Rodriguez, musste nach dem…

4. April 2026

Hamann kritisiert DFB-Team und sieht Probleme vor der WM

Fußballexperte Didi Hamann hat nach der Länderspielpause deutliche Kritik an Deutschlands Fußball-Nationalmannschaft geäußert und ging…

4. April 2026

Werder-Geschäftsführer reagiert auf Fan-Kritik und wehrt sich gegen Vorwürfe

Werder Bremens schwierige Saison geht auch an Geschäftsführer Clemens Fritz nicht spurlos vorbei. Der Ex-Profi…

4. April 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.