Foto: Jörg Schüler/Getty Images
Im Frühjahr des letzten Jahres kündigte Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach einigen miserablen Auftritten des BVB einen Kaderumbruch an. Die komplette Mannschaft sollte auf den Prüfstand gestellt und im Notfall – bis auf wenige Ausnahmen wie beispielsweise Marco Reus – auch ausgetauscht werden. Mindestens zwei Sommertransferperioden sollte dies dauern, doch einen Großteil des Umbruchs hat der Verein bereits gemeistert. Nur noch auf drei Positionen sehen Watzke und Co. laut „kicker“ derzeit Handlungsbedarf.
Nach wochenlangen Gerüchten gab Borussia Dortmund am vergangenen Montag die Verpflichtung von Leonardo Balerdi bekannt. Der 19-jährige Innenverteidiger kommt für 15,5 Millionen Euro vom argentinischen Erstligisten Boca Juniors und ist damit der neunte Neuzugang der laufenden Spielzeit. Balerdi ist das nächste Puzzlestück in der Neubesetzung des Kaders der Schwarz-Gelben Mit ihm, Manuel Akanji, Abdou Diallo, Dan-Axel Zagadou und Ömer Toprak sieht sich der Verein in den nächsten Jahren in der Abwehrzentrale gut aufgestellt. Auf den defensiven Außenbahnen sieht das anders aus.
Die eigentlichen Stammspieler Lukasz Piszczek und Marcel Schmelzer sind in die Jahre gekommen. Dort gilt es schnell Nachfolger zu finden. Abdou Diallo half dort mehrfach aus, zeigte aber, dass er in der Mitte mehr aufgehoben ist. Im Klub, so berichtet der „kicker“, gibt es eine kleine Hoffnung, dass Achraf Hakimi dauerhaft bleibt. Der Marokkaner überzeugte bisher und ist noch bis 2020 von Real Madrid ausgeliehen – allerdings ohne Kaufoption. Auch wegen der Unsicherheit bei Hakimi wollen die Bosse schon jetzt auf einer der Positionen nachlegen.
Kein Geheimnis mehr ist inzwischen, dass Borussia Dortmund den 25-jährigen Thorgan Hazard als Erben von Christian Pulisic ausgemacht hat. Der Belgier, der derzeit noch im Dress von Borussia Mönchengladbach aufläuft, gilt als absoluter Wunschspieler von BVB-Trainer Lucien Favre. Bei den Fohlen arbeiteten die beiden bereits miteinander und sollen auch damals schon ein gutes Verhältnis gehabt haben. Bis zu 42 Millionen Euro soll Hazard die Dortmunder kosten. Das wäre absoluter Vereinsrekord.
Die Arbeitsteilung zwischen Mario Götze und Paco Alcácer soll derweil offenbar auf diese Saison beschränkt bleiben. Die Scoutingabteilung der Borussia soll sich bereits nach einem Stürmer umsehen. Dieser soll – wie auch der Außenverteidiger und Hazard – im kommenden Sommer zur Mannschaft stoßen und dann den Zweikampf mit Alcácer aufnehmen. Mit diesen Veränderungen glaubt die Dortmunder Chefetage die größten Schwachstellen auszubessern. Eine weitere Baustelle im Kader gibt es offenbar nur, wenn Julian Weigl wie vermutet den Verein verlässt. Der Mittelfeldstratege wird immer wieder mit Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht und möchte den BVB wohl verlassen.
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