Photo by Maja Hitij/Getty Images
Borussia Dortmund hat zwar einen souveränen 4:0-Erfolg gegen 1. FSV Mainz 05 gefeiert, doch die Freude über den Heimsieg wurde von neuen Personalsorgen überschattet. Innenverteidiger Niklas Süle musste zur Halbzeit ausgewechselt werden – und das offenbar nicht nur aus taktischen Gründen.
Schon vor dem Anpfiff hatte der 30-Jährige über Probleme im Oberschenkel geklagt. Trainer Niko Kovac bestätigte nach der Partie: „Niklas hatte schon vor dem Spiel leichte Beschwerden am Oberschenkel. Wir sind dann auch kein Risiko mehr eingegangen.“ Beim Stand von 3:0 zur Pause reagierte der BVB-Coach vorsichtig und brachte den 18-jährigen Luca Reggiani.
Eine frühe Gelbe Karte spielte ebenfalls eine Rolle bei der Entscheidung. „Dazu kam dann auch noch die Gelbe Karte, da bin ich dann sowieso sehr vorsichtig“, erklärte Kovac und verwies auf die Umschaltstärke der Mainzer. Nach Abpfiff verstärkte sich die Sorge: Süle verließ den Kabinentrakt sichtbar humpelnd.
Ob der Innenverteidiger rechtzeitig fit wird, ist offen – ausgerechnet vor dem wichtigen Playoff-Hinspiel in der Champions League gegen Atalanta Bergamo. Sportdirektor Sebastian Kehl konnte keine klare Prognose abgeben. Dabei war Süle nach überstandenen Rückenproblemen erst kürzlich in den Kader zurückgekehrt.
In der ohnehin angespannten Defensive wiegt die Unsicherheit schwer. Emre Can fehlt weiterhin mit Adduktorenproblemen, während Nico Schlotterbeck nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung steht. Hoffnung macht zumindest Reggiani, der bei seinem Heimdebüt eine ordentliche Leistung zeigte und für einen kleinen Lichtblick inmitten der Abwehrsorgen sorgte.
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