Die Führungsetage bei Borussia Mönchengladbach hat zu Eugen Polanski eine Entscheidung gefällt. (Photo by Christof Koepsel/Getty Images)
Gestern Abend hat Borussia Mönchengladbach spät gegen den 1. FSV Mainz 05 zwei Punkte liegen lassen. Mit dem 1:1 hat man zwar einen Zähler eingefahren, der auch noch wichtig werden kann. Zufrieden zeigte sich dennoch niemand Seitens der Borussia. Jetzt fällte man zudem die erste Entscheidung zu Cheftrainer Eugen Polanski.
Lange sah es gestern Abend gut aus für die Fohlen: Joe Scally traf in der siebten Minute zur 1:0 Führung. Diese konnte man auch lange Zeit halten, bis in der 87. Minute ein Kopfball von Nelson Weiper im Netz zappelte. Aber die Borussen haben Glück und der Stürmer stand knapp in der verbotenen Zone.
Doch dann passiert es: In der letzten Minute der Nachspielzeit sind die Mainzer nochmal im gegnerischen Strafraum. Phillipp Mwene läuft sogar gerade aus dem Sechzehner raus, aber Yannick Engelhardt trifft ihn unglücklich am Fuß. Den resultierenden Strafstoß verwandelt Nadiem Amiri souverän in der 98. Minute.
Die drei Punkte hätten dem VfL ein Sieben-Punkte-Polster auf St. Pauli und den Relegationsplatz verschafft. Fünft Punkte Abstand sind immer noch eine gute Ausgangslage, aber auf die Gladbacher wartet ein härteres Restprogramm als auf die St. Paulianer.
Trotz der späten Enttäuschung und der wachsenden Kritik an Polanski, wackelt dessen Stuhl kein bisschen. Vorerst. Sportchef Rouven Schröder versichert dem 40-Jährigen, dass er Trainer bleibt, zumindest bis Saisonende.
Das kommuniziert er unmissverständlich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel: „Den Trainer lassen wir mal außen vor, der Eugen wird uns über den Strich führen, Eugen ist unser Trainer.“ Dabei appelliert er auch noch einmal an den Zusammenhalt in der Mannschaft und die Tatsache, dass man es eben noch vier Spiele in der eigenen Hand hat. Mit Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim winken zwar noch zwei Champions League-Aspiranten im Endspurt, aber gegen den FC Augsburg und den VfL Wolfsburg erhofft man sich noch Punkte.
Dennoch übt Schröder auch Kritik. Man müsse “ […] viele Dinge viel, viel besser machen.“ Demnach wird sich im Sommer zusammengesetzt und überlegt, wie man am Niederrhein wieder erfolgreichen Fußball spielen kann. Dabei wird dann auch geklärt, unter welchem Trainer das geschehen soll. Bis dahin wird das Vertrauen aber in Eugen Polanski gesetzt.
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