Borussia Mönchengladbach

Inter Mailand buhlt um Thuram – Eberl legt Rahmenbedingungen fest

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Inter Mailand hat laut italienischen Medienberichten ein Auge auf Marcus Thuram von Borussia Mönchengladbach geworfen haben. Der 24-Jährige könnte dort der Ersatz für den zum FC Chelsea gewechselten Romelu Lukaku werden. Weil der Franzose noch einen gültigen Vertrag bis 2023 hat, will Sportdirekter Max Eberl ihn aber nicht um jeden Preis abgeben.

Bei hoher Ablöse könnte Thuram wechseln

Nur bei einer hohen und angemessenen Ablöse wäre Gladbach bereit, Thuram ziehen zu lassen, bestätigt Eberl auf „Bild“-Anfrage: „Wir würden Marcus nur äußerst ungern abgeben. Er ist bei uns in Gladbach genau richtig, um sich noch weiter zu entwickeln und noch mehr Tore zu schießen. Aber ich schließe nichts aus.“ Demnach müssten die Italiener eine Ablöse in Höhe von rund 35 Millionen Euro bieten, damit der Fohlen Manager schwach wird. Das entspricht ungefähr dem Marktwert des Stürmers.

Außerdem betont Eberl, dass er in einem regelmäßigen Austausch mit Thurams Berater Mino Raiola stehe. Ein konkretes Angebot von Inter Mailand liegt aber noch nicht vor, so der47-Jährige. „Sky Italia“ hatte berichtet, die Nerazzurri hätten schon Kontakt zu dem Spielervermittler aufgenommen haben. Für einen Wechsel könnten auch Medienberichte sprechen, die berichten, dass Gladbach Interesse an Jonas Wind (22), Stürmer vom FC Kopenhagen haben soll. Er könnte somit ein Ersatz bei einem möglichen Abgang von Thuram sein.

Großer Verlust für Gladbach

Somit reißen die Gerüchte über den Verbleib des Gladbacher Stürmers nicht ab. Schon Anfang des Sommers gab es Gerüchte, dass Thuram zu den Tottenham Hotspur wechseln würde, was sich aber nicht bestätigt hat. Für den VfL wäre der Abgang des Offensivspielers ein herber Verlust. In zwei Spielzeiten am Niederrhein schoss der Rechtsfuß insgesamt 25 Tore und lieferte 21 Vorlagen. Er ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

Sein Können konnte der bullige Angreifer auch beim Auftaktspiel gegen den FC Bayern erneut unter Beweis gestellt. Als Joker hatte Thuram drei Großchancen und hätte eigentlich zwei Elfmeter bekommen müssen, über die im Anschluss hitzig diskutiert wurde. Möglich also, dass der französische Nationalspieler schon im Duell gegen Bayer Leverkusen an diesem Spieltag seinen letzten Auftritt im Fohlen-Trikot haben könnte.

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