Borussia Mönchengladbach

„Jeder spürt die Leidenschaft“ – Oscar Wendt über den Gladbacher Höhenflug

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Mit seinen 34 Jahren zählt Oscar Wendt zweifellos zu den erfahrenen Spielern bei Borussia Mönchengladbach. Seit 2011 steht der Schwede bereits bei den Fohlen unter Vertrag, doch die derzeitige Konstellation ist auch für den Routinier neu. Im Interview mit der „Rheinischen Post“ spricht der Defensivmann über den aktuellen Höhenflug der Gladbacher, Trainer Marco Rose und seine eigene Zukunft.

Neuzugänge als Schlüssel zum Erfolg

Einen Großteil seiner insgesamt 485 Profispiele hat der Verteidiger im Dress der Borussia absolviert. Knapp drei Jahre spielte Wendt in Gladbach unter Ex-Trainer Dieter Hecking, bevor im vergangenen Sommer Marco Rose auf den 55-Jährigen folgte. Unter dem ambitionierten Neu-Coach erlebt die Borussia derzeit einen ungeahnten Höhenflug, welchen der Schwede allerdings auch auf die Neuzugänge zurückführt. „Sie passen super zum Team, nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Kabine“, erklärt der Linksverteidiger. Von Rose indes ginge demnach eine besondere „Intensität“ sowie „Leidenschaft“ aus, die für jedermann spürbar sei.

Schwächephasen und die kommenden Aufgaben

Trotz der zuletzt erfolgreichen Ergebnisse tritt Wendt auf die Euphoriebremse. „Jede Mannschaft hat in einer Saison eine schwache Phase“, ist sich der Schwede bewusst, „wenn sie kommt, müssen wir richtig damit umgehen und es besser machen als in anderen Jahren.“ Damit spielt der ehemalige Nationalspieler auf die Schwächephasen unter Hecking an, als die Borussia oftmals zeitweise den Ansprüchen nicht gerecht wurde. Um derartige Problematiken gar nicht erst aufkommen zu lassen, konzentriert sich der Verteidiger lieber auf die kommenden Aufgaben. „Jetzt ist der Fokus auf Hier und Heute, dann auf dem Spiel in Berlin, dann auf Wolfsberg und dann auf Freiburg und so weiter. Der Trainer spricht nur vom nächsten Spiel“, betont der Routinier.

In Wendt „brennt es noch“

Seine persönliche Zukunft sieht der 34-Jährige auch weiterhin auf dem Platz. „Dass ich noch ein paar Jahre spielen will, ist klar. Ich bin fit, die Motivation ist da, es brennt noch in mir drin und es macht Spaß“, gibt der Linksfuß einen Einblick in seine Gefühlslage. „Ich hatte bisher eine erfolgreiche Zeit in Gladbach. Und ich will noch erfolgreicher sein.“

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