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Der französische Nationalspieler Marcus Thuram sieht in seiner Spuckattacke gegen den Hoffenheimer Stefan Posch eine wichtige Lektion. Der 23-Jährige begründet die Situation gegenüber der der französischen „L’Equipe“ damit, dass er damals auf einem falschen Weg gewesen sei.
„Auch auf die Gefahr, dass es seltsam klingen mag: Heute bin ich froh, dass so etwas passiert ist“, sagte der Stürmer in einem Interview gegenüber der französischen Zeitung. Ohne diesen Zwischenfall sei es womöglich noch schlimmer gekommen, so der Franzose. „So war es ein Einschnitt, aus dem ich die Konsequenzen gezogen habe. Jetzt habe ich verstanden.“
Thuram hatte damals im Trikot von Borussia Mönchengladbach seinem Gegenspieler Stefan Posch ins Gesicht gespuckt. Grund für seine Reaktion sei eine Phase gewesen, die ihn emotional sehr aufgewühlt habe. „Ich habe in der Champions League gut gespielt, ich wurde erstmals für die Nationalmannschaft nominiert. Ohne, dass ich weiß, wieso, begann ich mich, zu ändern. Ich habe bestimmte Dinge nicht mehr akzeptiert“, sagte Thuram.
Thuram wurde für sein Vergehen mit einer saftigen Strafe sanktioniert. Der Angreifer war mit einer Sperre von fünf Spielen, zu 40.000 Euro Geldstrafe und zu einem Monatsgehalt Strafe für soziale Zwecke belegt worden. Auch sein Vater Lilian Thuram, Welt- und Europameister mit Frankreich, habe seinem Sohn gesagt, „was ich davon halte. Weil ich ihn zu sehr liebe, um ihm nicht die Wahrheit zu sagen.“
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