Bundesliga

Bundesliga-Duell um Premier-League-Verteidiger wird konkreter

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Rico Henry kann sich in der Premier League beim FC Brentford nicht durchsetzen. Der 28-jährige Linksverteidiger ist nun auf dem Zettel zweier Bundesligisten.

Henry unzufrieden mit Einsatzzeit

In der laufenden Saison kommt Henry auf 23 Spiele für Brentford, stand aber nur bei sechs Spielen in der Startelf. Diese Ausbeute nach der Hinrunde ist für den Linksverteidiger zu wenig. Der Vertrag des Jamaikaners läuft im kommenden Sommer aus, weshalb er sich nach einem neuen Verein umschaut. Für Henry wird es eine wichtige Entscheidung, denn es wird der womöglich letzte große Vertrag in seiner Karriere werden.

Für viele Fans ist es jedoch ein Rätsel, warum der Linksverteidiger unter Trainer Keith Andrews nicht häufiger zum Einsatz kommt – schließlich spielt der Jamaikaner bereits seit 2016 beim englischen Erstligisten. Der 1,70 Meter große Verteidiger überzeugt vor allem durch seine Schnelligkeit und Dynamik. Mehrere Saisons in Folge war er der schnellste Spieler im Brentford-Kader. Zudem kann Henry auf seine beeindruckende Zweikampfintelligenz zurückgreifen. Trotz seiner kurzen Einsätze in dieser Saison hat sich der Jamaikaner einen Markt erarbeitet, der ihn sogar in die Champions League bringen könnte.

Mönchengladbach und Leverkusen interessiert

Laut dem Portal „Fussballtransfers“ sind Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen im Rennen um den 28-jährigen Jamaikaner. Beide Vereine brauchen einen neuen Linksverteidiger – wenn nicht sogar schon im Winter. Mönchengladbach hat mit Lukas Ullrich und Luca Netz bereits zwei talentierte Linksverteidiger. Luca Netz‘ Vertrag läuft in diesem Sommer aus und es kursieren bereits Wechselgerüchte. Auch Ullrich wird von mehreren Vereinen umworben. Henry wäre aus Sicht der Borussia ein sofortiger Ersatz.

Bei Bayer Leverkusen gestaltet sich die Situation für Henry schwieriger. Mit Alejandro Grimaldo hat die Werkself einen der besten Linksverteidiger der Welt. Die Leverkusener planen aber schon länger einen potenziellen Ersatz und Back-up zu verpflichten. Obwohl Grimaldos Arbeitspapier erst im Sommer 2027 ausläuft, hat die Chefetage um Geschäftsführer Simon Rolfes bereits betont, dass man mit dem spanischen Linksfuß auch ins letzte Vertragsjahr gehen würde, sollte er nicht verlängern. Aufgrund der hohen Belastung der „Werkself“ ist ein konkretes Angebot für Henry in diesem Winter durchaus möglich.

Henry hat die Wahl: Entweder verlängert er seinen Vertrag in Brentford und riskiert damit erneut häufiger auf der Bank zu sitzen, oder er wagt den Sprung in die Bundesliga zu Mönchengladbach oder Leverkusen. Bei den „Fohlen“ stehen die Chancen auf mehr Einsätze jedoch besser.

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