Bundesliga

Union vs. HSV 0:0 – So hielt Heuer Fernandes Hamburg im Spiel

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Der 1. FC Union Berlin und der HSV machen den fünften Spieltag der Bundesliga zu – und das ist unser Live-Spiel bei Fussballdaten.de, das gleich in die Vollen ging – trotz 0:0 nach 45 Minuten.

„Der Erfolg hat uns definitiv geholfen, auch einen Glauben und ein Selbstverständnis in die eigene Stärke weiterzuentwickeln“, sagte der erst 34 Jahre alte HSV-Trainer Merlin Polzin in der Pressekonferenz vor dem Spiel in Berlin über den 2:1-Befreiungsschlag gegen den 1. FC Heidenheim.

Es war der erste HSV-Bundesliga-Sieg seit dem 12. Mai 2018, damals ebenfalls 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Der Abstieg aus der deutschen Eliteliga konnte dadurch nicht verhindert werden.

Union gegen den HSV: Elfmeter nach neun Minuten

Zum Spiel: Die Hamburger erlebten aber schon nach neun Minuten eine knifflige Situation: Elfmeter für die „Eisernen“ nach einem Foul von Neuzugang Rayan Philippe gegen Diogo Leite.

Doch Daniel Heuer Fernandes hielt den wuchtig geschossenen Elfmeter von Andrej Ilic (10.)

  • Es war der überhaupt erste Torschuss (Shot on Target) in diesem Spiel.
  • Bei den Berlinern stand Oliver Burke (28), der erste Union-Spieler, dem (beim 4:3 in Frankfurt) ein Bundesliga-Dreierpack auswärts geglückt war, in der Startelf.
  • Der Serbe Ilic hatte beim denkwürdigen Auswärtsauftritt der Köpenicker alle drei Tore des Schotten Burke vorbereitet.

Wo bleibt Burke?

  • Drei Tor-Vorlagen waren einem Spieler von Union Berlin in einer Partie in der Bundesliga zuvor noch nie gelungen.

HSV-Sportvorstand Stefan Kuntz schaute trotz des parierten Elfmeters auf der Tribüne skeptisch drein.

  • Die Hamburger hatten in Ransford-Yeboah Königsdörffer zwar den passeffizientesten Spieler (0.9) nach 15 Minuten auf dem Platz, doch sie brachten keinen Schuss aufs Tor von Frederik Rönnow.
  • Dann aber kam er, der erste Tor-Abschluss des HSV, durch Philippe. Sein Schuss nach 19 Minuten aber zu zentral.

Der 24-jährige Franzose wirkte in der ersten halben Stunde etwas übermotiviert.

  • Philippe hatte gegen Heidenheim zum so wichtigen 2:0 für die Hamburger getroffen und war in der ersten halben Stunde der Spieler mit den meisten Torschussversuchen (3).
  • Hamburg blieb – bei 65 Prozent Ballbesitz – aber bei 44 Prozent Angriffen über die rechte Seite zu einseitig, sodass die Partie nach 25 Minuten ein wenig vor sich hinplätscherte.

Wirkliche Torgefahr konnten beide Teams auch zehn Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit nicht erzeugen.

Was beim HSV gefiel, war die konsequente Defensiv-Arbeit, sodass Union auch nach 40 Minuten außer dem vergebenen Elfmeter noch keinen Torschuss auf der Haben-Seite hatte.

 

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