Bayern München gegen Borussia Dortmund 2:2 (0:0) - Am Ende holten sich die Dortmunder Profis dank einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit einen verdienten Applaus ihrer Fans ab. Foto: Maja Hitij/Getty Images
Der FC Bayern München gegen Borussia Dortmund – diese Partie blieb erstmals seit 9 Jahren zur Pause torlos. Den letzten Sieg in der Allianz Arena hatte der BVB 2024 unter Tribünengast Edin Terzic eingefahren 2:0.
Nach einer Wiederholung sah es aber erst mal nicht aus. Die Zahlen sprachen nach der ersten Halbzeit gegen den BVB.
Kein einziger Schuss auf das Bayern-Tor, nur 40 Prozent Ballbesitz, 0,14 XGoals.
„Dieses Spiel in der Champions League gegen Inter Mailand hat Kraft gekostet, dennoch kann Bayern zufrieden sein, Dortmunds Offensive findet praktisch nicht statt“, sagte Weltmeister und Sky-Experte Lothar Herbert Matthäus (64) in der Halbzeit-Analyse, „so wie Dortmund bisher gespielt hat, kann Niko Kovac nur mit dem Ergebnis zufrieden sein.“
Auch weil Serhou Guirassy, zusammen mit Bayern Münchens Harry Kane mit 9 Toren bester Bundesliga-Torschütze im Kalenderjahr 2025, in der ersten Hälfte komplett unsichtbar war.
Der Ball ging per Aufsetzer durch die Beine von Bayern-Torhüter Jonas Urbig.
Dennoch fiel in diese Drangphase das 1:1 durch den Ex-Borussen Raphael Guerreiro (66.).
Drei Minuten brauchten die Bayern nur, um die Partie vorübergehend zu drehen – 2:1 durch Serge Gnabry (69.).
Dortmund blieb aber im Spiel – 2:2 durch Waldemar Anton nach einem zu kurz abgewehrten Ball von Urbig gegen Guirassy (75.). Endlich war der Stürmer aus Guinea mal an einer torgefährlichen Aktion beteiligt. Guirassy (85.) verpasste nach Zuspiel von Leihspieler Carney Chukwuemeka gar den dritten Dortmunder Treffer.
„Wir sehen den Clasico, wie wir ihn sehen wollen, vier Tore in der zweiten Halbzeit“, freute es auch Matthäus.
Gut, diesen Begriff, nur, damit Sie’s mal gelesen haben, nutzen wir bei Fussballdaten.de schon allein aus Respekt für den echten „El Clasico“ mit dem FC Barcelona und Real Madrid nicht.
Aber Lothar hat natürlich Recht.
Die Zahlen der Schlussviertelstunde zeigen das:
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