Vorgänger Niko Kovac (l.), jetzt Borussia Dortmund, fand schon vor der Entlassung von Ralph Hasenhüttl kritische Worte für die Politik des VfL Wolfsburg. Foto: Lars Baron/Getty Images
„Vor dem Aus: Zur Zukunft von Trainer Ralph Hasenhüttl gibt es nichts Offizielles, die Trennung wird aber allgemein erwartet“, schrieb das Kicker-Sportmagazin schon in seiner Ausgabe vom 28. April 2025 und nach dem 0:1 gegen den SC Freiburg.
Sein Vorgänger, BVB-Trainer Niko Kovac (53), war Ralph Hasenhüttl einen Tag vor dessen Entlassung in der Pressekonferenz nach dem Spiel am Samstag noch beigestanden: „Allgemein hat man in der Bundesliga oder in unserem Geschäft wenig Zeit. Aber man muss sich schon mal die Frage stellen, wenn man sich anschaut, wie viele Trainer in den letzten Jahren schon hier waren, ob es immer auch am Trainer liegt.“
Und das vor allem in der heimischen Volkswagen Arena, deren Stimmungsbild Hasenhüttl nach dem 2:3 gegen den FC Bayern am 1. Spieltag als „komplett Friedhof“ gerügt hatte. Gut, dass die Wolfsburger Fans für Hasenhüttl – wie einst die Anhänger des FC Southampton – „Last Christmas“ von Wham umdichten, war jetzt auch nicht wirklich zu erwarten…
„In diesen Spielen zu Hause“, erklärte VfL-Sportdirektor Sebastian Schindzielorz nach dem Spiel gegen Freiburg dem Kicker-Sportmagazin, „gegen Mannschaften unter uns in der Tabelle waren wir nicht in der Lage, Punkte zu holen.“
In der Rückrunde holten die „Wölfe“ – nach den ersten 17 Spieltagen noch Siebter – nur 12 Punkte, das ist Rang 16 in der Rückrundentabelle und „die Bilanz eines Abstiegskandidaten“ (Kicker).
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