Bundesliga

Was vom Spieltag übrig blieb: Jetzt ist der BVB allein…

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Nach jedem Bundesliga-Spieltag bei Fussballdaten.de: „Was vom Spieltag übrig blieb“ – Kuriose Zahlen und die besten Sprüche. Heute: Warum der BVB im nächsten Jahr ohne Revierderby dasteht. 

Die schlechte Nachricht zuerst. Ab Sommer 2025 wird es etwas geben, was es in der Bundesliga noch nie gab und was für jeden Fußballfan im Ruhrgebiet eigentlich undenkbar ist. Ob mit dem BVB in der Champions League oder ohne: Erstmals seit 1963 wird in der Bundesliga kein Revierderby steigen.

Kein Revierderby 2025/2026: BVB letzter Klub aus dem Ruhrpott…

Das stand am vergangenen Samstag und nach dem 1:4 des VfL Bochum gegen Mainz 05, das den Abstieg der Mannschaft von der Castroper Straße besiegelte, fest.

  • Seit 2023 gab es das Revier-Derby ohnehin nur noch in der „Light“-Version – nach Schalkes Abstieg hieß das Duell im Pott seitdem BVB gegen den VfL Bochum.
  • Die letzte Auflage ging im Februar 2025 mit 2:0 an den VfL (Fussballdaten.de berichtete).
  • Das erste Revierderby in der Bundesliga war Schalke 04 gegen den BVB (3:1) am 7. September 1963 in der Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen.
  • Bis zum bislang letzten Abstieg des MSV Duisburg in der Saison 2007/2008 stellte das Ruhrgebiet mitunter bis zu vier Bundesligisten.

Nun ist der BVB allein.

  • Mit dem mit 118,2 km/h von Gerrit Holtmann ins Mainzer Tor gewuchteten Ball konnten sich die Bochumer am Ende, frei nach Jean-Paul Belmondo, „höchstens die Locken garnieren.“

Spaß beiseite, die Bochumer sind in die Nähe eines Rekords gerückt, den kein Bundesligist will. Sie stiegen zum siebten Mal aus der Bundesliga ab. Häufiger passierte das nur Pokalfinalist Arminia Bielefeld (8-mal) und dem Ex-Rekordmeister 1. FC Nürnberg (Neun Abstiege).

  • 21 Saison-Niederlagen sind für den VfL Bochum – wie zuvor auch 1994/95 und 2000/2001 – vereinsinterner Negativ-Rekord.
  • Dabei hätte man es wissen können! Mainz 05 ist seit 7 Spielen gegen die Westdeutschen ungeschlagen und gewann sechs dieser Partien.
  • RB Leipzig spielt die schlechteste Saison seiner Bundesliga-Zugehörigkeit und nullte sich beim 0:0 bei Werder Bremen an der Weser in Sachen Champions-League-Ambitionen endgültig ins „Aus“.

36,1 km/h

  • Es war das siebte 0:0 für die „Roten Bullen“ in dieser Saison, mehr torlose Spiele lieferte zuletzt vor 10 Jahren ein Bundesligist – und zwar der 1. FC Köln (9).
  • Jeremie Frimpong vom entthronten Meister Bayer 04 Leverkusen raste mit 36,1 km/h Top-Spiel zum Titel „Schnellster Spieler des Tages.“ Das nützte der Bayer-Elf am Ende wenig – 2:4 (1:2) gegen den BVB.
  • Für Jonas Hofmann von Bayer Leverkusen ging mit diesem Ergebnis eine Rekord-Serie zu Ende – er hatte 42 Spiele in Folge nie mit der „Werks-Elf“ verloren.

„Kovac hat uns in den Arsch getreten!“

Und Dortmund? Vier Siege in Folge hatte es für den BVB in dieser Saison noch nicht gegeben. Von Platz elf auf fünf ging es für die Borussia unter Trainer Niko Kovac (53) hoch, die Champions-League-Teilnahme hat man gegen Holstein Kiel nun in der eigenen Hand.

Sein simples Geheimnis verriet BVB-Torschütze Karim Adeyemi: „Kovac hat uns in den Arsch getreten.“

Frei nach BVB-Berater Matthias Sammer: „In England bist du als Trainer der Sir, in Italien der Mister und in Deutschland der Arsch.“

Soweit das (vorläufige) Fazit einer in Sachen Wendungen kaum zu überbietenden BVB-Saison. Aber Wetten, wonach der letzte Spieltag nicht noch eine irre Schluss-Pointe – wie 2023 – bereit hält, würden wir, frei nach Niko Kovac, „Stand jetzt“ weder abschließen noch annehmen…

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