Bundesliga

BVB, Bayern und Leipzig jagen „neuen Neymar“ aus Brasilien

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Mit Kaua Prates hat sich Borussia Dortmund erst kürzlich ein brasilianisches Top-Talent gesichert. Die Avancen auf dem südamerikanischen Markt sind damit jedoch noch lange nicht beendet. So zählt der BVB neben dem FC Bayern und RB Leipzig zum europaweiten Interessentenkreis für Gabriel Veneno – das nächste vielversprechende Talent aus Brasilien.

Atlético verlangt zweistellige Millionensumme

Bereits in der vergangenen Saison durfte Gabriel Veneno erste Profiluft schnuppern und saß zweimal bei Atlético Mineiro in der brasilianischen Liga auf der Bank. Der 16-jährige Flügelspieler gilt als eines der größten Talente des Klubs und trainiert regelmäßig mit der ersten Mannschaft. Entsprechend hat er das Interesse zahlreicher europäischer Top-Klubs geweckt.

Wie das englische Portal „TEAMtalk“ berichtet, gehören Manchester United, Stadtrivale Manchester City sowie Arsenal und Chelsea zu den Interessenten aus England. Darüber hinaus sollen sich auch der FC Barcelona, Atlético Madrid, Paris Saint-Germain, der FC Bayern München und RB Leipzig nach ihm erkundigt haben.

BVB hat bereits ein Angebot abgegeben

Das konkretste Interesse aus Deutschland kommt jedoch von Borussia Dortmund, wie das brasilianische Medium „Globo“ meldet. Demnach soll der BVB bereits im vergangenen Jahr ein Angebot über fünf Millionen Euro angedeutet haben. Atlético Mineiro stellt sich laut Bericht allerdings etwa die doppelte Summe vor.

Eine hochkarätige Verbindung nach Deutschland besitzt Veneno bereits: Er wird unter anderem von der Berateragentur Epic Sports vertreten. Deren Gründer und Inhaber Ali Barat war an mehreren prominenten Bundesliga-Transfers beteiligt – etwa am Wechsel von Xavi Simons von RB Leipzig zu Tottenham Hotspur sowie an der Leihe von Nicolas Jackson zum FC Bayern.

Der „neue Neymar“?

Seit der U15 wurde Gabriel Veneno mehrfach für die brasilianische Nationalmannschaft nominiert. In den Jahren 2023 und 2024 nahm er an der „Copa 2 de Julho“, dem renommiertesten U15-Turnier Brasiliens, teil. Für dieses Jahr hofft er auf eine Teilnahme an der U17-Südamerikameisterschaft.

Die spanische Zeitung „AS“ bezeichnete das Talent bereits als „neuen Neymar“ und zog zudem einen Vergleich mit Riyad Mahrez. Venenos Vertrag läuft noch bis 2028. Ein Wechsel ins Ausland wäre gemäß den FIFA-Regularien ohnehin erst 2027 möglich. Klar ist: Schon jetzt zählt er zu den begehrtesten Nachwuchsspielern seines Landes. Dennoch muss er sich im Profifußball erst noch nachhaltig etablieren – bis zu einem möglichen Europa-Transfer bleibt dafür ausreichend Zeit.

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