Eintracht Frankfurt

Transfers: Weg von Frankfurt – und Karriere-Knick?

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„El Hessico“ – Eintracht Frankfurt verpasste am Samstag in der Bundesliga im Hessen-Derby bei Darmstadt 98 (2:2 nach 0:2) den 4. Liga-Sieg in Folge. Es war das historisch erste Remis in diesem Duell. Dennoch: Bei den Frankfurtern fügten sich Donny van de Beek (kam von Manchester United) und Sasa Kalajdzic (Wolverhampton Wanderers) wie schon in Leipzig (1:0) gut ins Team ein. Doch was ist mit den Stars, die Eintracht Frankfurt verlassen haben?

Out of Bembeltown ging für diese Spieler nicht mehr viel. „Wer Frankfurt verlässt, dem droht der Karriere-Knick!“, schrieb SPORT BILD (aktuelle Ausgabe) dazu.

Jüngstes Beispiel: Daichi Kamada. Ein Europacup-Held in der Saison 2021/2022 (u. a. Torschütze im Halbfinale in London bei West Ham). Doch sein Wechsel zu Lazio Rom brachte ihm kein Glück. Der Japaner stand seit 25. November 2023 (1:2 bei Schlusslicht US Salernitana) nicht mehr über die vollen 90 Minuten in der Mannschaft der „Laziali“ und wurde nun auch aus dem Asien-Cup-Kader der „Samurai Blue“ gestrichen.

95 Mio. Euro Ablöse

So kann es gehen! Sein Marktwert bei GOOL.ai / Fussballdaten.de (alle Werte KI-basierend) ging leicht nach unten, 13,8 Millionen Euro statt 14,4.

Randal Kolo Muani (25) gaben die Frankfurter am letzten Tag der Sommer-Transferperiode an Paris Saint-Germain ab. Mit 95 Mio. Euro Ablöse wurde der französische Vize-Weltmeister zum Rekord-Abgang in der Klub-Historie, doch wirklich glänzen konnte der Stürmer, der nur ein Jahr in Frankfurt spielte, im PSG-Star-Ensemble nicht.

4 Tore in 12 Ligue-1-Spielen und nur ein Tor in 6 Auftritten in der Champions-League-Gruppe mit dem BVB sind nicht das, was Kolo bei der SGE lieferte – 29 Tor-Beteiligungen in 32 Bundesliga-Spielen (15 Tore) und 2 Buden in 7 CL-Spielen.

Mehr als 20 Mio. Euro Verlust

Ante Rebic (30) gehörte in der unvergessenen Saison 2018/2019 mit dem Durchmarsch ins Europa-League-Halbfinale zum Sturm-Trio, das als „Die Büffelherde“ in die Frankfurt-Folklore einging. Doch 2019 waren sowohl Rebic, als auch Luka Jovic und Sébastien Haller weg. Glücklich wurden sie jenseits vom Frankfurter Stadtwald nicht. Rebic (jetzt Besiktas Istanbul) musste in seiner Zeit beim AC Milan und jetzt in der Türkei einen Riesen-Marktwertabsturz hinnehmen. Von 26,6 Mio. Euro (2020/2021) rauschte er runter auf 6,5 Mio. Euro.

Luka Jovics Ablöse-Rekord von 63 Mio. Euro, die Real Madrid für den serbischen Angreifer zahlte, wurde erst durch den Abgang von Kolo Muani übertroffen. Jovic kam in Madrid nur auf 3 Pflichtspiel-Tore und kehrte 2021 noch einmal auf Leihbasis zur Eintracht zurück. Nach einer Saison in Florenz (Europa Conference League Finale 2023) und Marktwert-Abfall von 23,9 auf 13,9 Mio. Euro spielt er jetzt für den AC Mailand.

Eine fast schon tragische Figur in diesem Personal-Puzzle ist Sébastien Haller. Der ivorische Nationalspieler, aktuell beim Afrika-Cup, wurde 2019 für 50 Mio. Euro zu West Ham United transferiert, war dann 2021/2022 teuerster Winter-Transfer von Ajax Amsterdam und erkrankte nach seinem Wechsel zum BVB im Sommer 2022 an Krebs. Bei ihm ist ebenfalls ein Wechsel zu Besiktas Istanbul im Gespräch.

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