IMAGO / HMB-Media
Eintracht Frankfurt verliert seinen Stammrechtsverteidiger für lange Zeit. Rasmus Kristensen muss wegen einer Syndesmose‑Verletzung operiert werden, womit dem 27‑Jährigen das vorzeitige Saison‑Aus droht.
Die Blessur hatte er sich im Heimspiel gegen Gladbach zugezogen. Für den Dänen ist es bereits der dritte schwere Rückschlag in einer ohnehin von Verletzungen geprägten Spielzeit. Kristensen verpasste schon früh in der Saison mehrere Wochen wegen einer Oberschenkelverletzung, spielte zuletzt trotz Nasenbeinbruchs mit Maske weiter. Nun ist endgültig Schluss. Auch für die dänische Nationalmannschaft fällt er in den WM‑Play‑offs aus.
Für die Eintracht ist die OP der nächste personelle Nackenschlag. Neben Kristensen fehlen aktuell auch Arthur Theate (Meniskus), Ansgar Knauff (Operation im Bauchbereich), Can Uzun, Younes Ebnoutalib und Michy Batshuayi. Immerhin gibt es leichte Entspannung im Angriff: Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo kehrten ins Training zurück.
In der Defensive eröffnet Kristensens Ausfall nun eine echte Chance für Eigengewächs Elias Baum. Der 20‑Jährige hatte selbst eine schwierige Saison mit mehreren Verletzungen, gilt aber weiterhin als großes Versprechen. In der vergangenen Spielzeit überzeugte er auf Leihbasis in Elversberg. Jetzt dürfte er in den kommenden Wochen deutlich mehr Einsatzzeit erhalten.
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