Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt für Frederik Rønnow wohl nur zweite Wahl

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Lange hoffte man bei Eintracht Frankfurt auf eine Vertragsverlängerung mit Lukáš Hrádecký. Der Keeper entschied sich letztendlich aber für einen Wechsel und ersetzt nun bei Bayer 04 Leverkusen Bernd Leno. Für die Verantwortlichen beim DFB-Pokalsieger war das aber kein Grund zur Panik. Bereits im April stellte Sportvorstand Fredi Bobic den Dänen Frederik Rønnow als Hrádecký-Ersatz vor. Dabei wäre der Ex-Torwart vom Zorniger-Klub Brøndby IF vergangenen Winter um ein Haar in der Premier League gelandet.

Crystal Palace war an Rønnow dran

Laut „Tribal Football“ war Crystal Palace im Januar sehr daran interessiert, den 25-Jährigen in die Premier League zu holen. Ein Wechsel scheiterte allerdings daran, dass Brøndby dem Keeper erst sehr spät die Freigabe erteilte. Palace hatte so nicht mehr genug Zeit, den Transfer abzuwickeln, der den Dänen angeblich knapp 6 Millionen Euro eingebracht hätte.

„Natürlich war die Tatsache, dass er verfügbar wurde, so eine Last-Minute-Sache, dass wir nicht wirklich die Möglichkeit hatten, sie zu verfolgen“, äußerte sich Manager Roy Hodgson zu dem gescheiterten Transfer.

Stattdessen verpflichtete Palace nun den ablösefreien Vicente Guaita vom FC Getafe und Rønnow landete für gerade einmal 2,8 Millionen Euro bei der Eintracht.

Rønnow und Hradecky – eine kuriose Geschichte

Dort findet sich der Däne in einer für ihn altbekannten Situation wieder. Bereits zum dritten Mal tritt er die Nachfolge von Lukáš Hrádecký an. 2013 ersetzte er den Finnen bei Esbjerg fB. Zwei Jahre später, als Hrádecký zur Eintracht wechselte, war es dann erneut Rønnow, der seinen Platz einnahm.

Nun hoffen Bobic und Trainer Adi Hütter, dass der siebenfache dänische Nationalspieler an seine guten Leistungen für den dänischen Vizemeister und Pokalsieger anknüpft. In 110 Pflichtspielen hielt er für Brøndby 42 Mal die Null.

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