Eintracht Frankfurt

Frankfurts Durm: „Jede Minute Bundesliga ist einfach geil“

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Nachdem Erik Durm viele Monate bei Eintracht Frankfurt nicht mal im Kader stand, hat sich der Weltmeister von 2014 in die Startelf der SGE zurückgekämpft. Im vereinseigenen Podcast erklärte der 28-Jährige das Gefühl in der Bundesliga aufzulaufen und sprach über seine Teilnahme bei der WM in Brasilien.

Aufgeben für Durm keine Option

Als im Sommer Gerüchte über einen Abgang von Durm nach Italien kursierten, hatten die meisten Eintracht-Fans den Außenverteidiger schon längst abgeschrieben. Doch aus einem Wechsel wurde nichts und so kehrte der im Sommer 2019 aus Huddersfield verpflichtete Durm, am 8. Spieltag ganz überraschend auf den Platz zurück. „Es war eine schwere Zeit“, gab er rückblickend im Eintracht-Podcast zu, aber: „Aufgeben ist sowieso nie eine Option.“

Der 28-Jährige ist sehr glücklich über die Möglichkeit, für die Hessen in der Bundesliga auflaufen zu dürfen. „Es geht beim Fußball in erster Linie darum, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen und Spaß zu haben. Aus diesem Grund fängt man an zu spielen“, erklärte Durm. „Deshalb ist jede Minute Bundesliga einfach geil. Das ist ein Privileg, das sollte man nie vergessen.“

„Gefreut wie ein Schnitzel“

Erst mit 21 Jahren debütierte Durm in der höchsten deutschen Spielklasse, danach nahm seine Karriere eine rasante Entwicklung. Ein Jahr Bundesliga-Erfahrung reichten schließlich, dass Bundestrainer Joachim Löw den Verteidiger für die WM 2014 nominierte. An diesen Tag erinnerte sich Durm auch im Podcast zurück: „Ich war den ganzen Tag nervös wie sau, weil ich im Training von Jürgen Klopp mit einem dicken Grinsen gesagt bekommen habe, dass Jogi Löw mich gleich anruft. Ich habe das Lachen dann nicht mehr aus dem Gesicht bekommen und mich gefreut wie ein Schnitzel.“

Dass es dann direkt für den WM-Titel reichte, kann Durm bis heute noch nicht ganz begreifen. „Das war der Moment, der sich einfach mega angefühlt hat, unbeschreiblich, dort hoch zu laufen, ganz schwierig in Worte zu fassen, surreal“, sagte der gebürtige Pfälzer. Jetzt soll es für ihn persönlich weiter so gut in Frankfurt laufen. Nach sechs aufeinanderfolgenden Spielen vor Weihnachten, wird Durm wahrscheinlich auch im neuen Jahr weiterhin eine Rolle unter Trainer Adi Hütter spielen.

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