Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
Evan N’Dicka steht offenbar im Fokus von Arsenal und dem FC Liverpool. Beide Premier-League-Klubs haben wohl großes Interesse, den Verteidiger von Eintracht Frankfurt auf die Insel zu holen. Das berichtet „Sky Sports UK“. Nachdem aufgrund des Coronavirus jedoch der Spielbetrieb eingestellt wurde, sind derzeit auch die Top-Vereine in ihren Planungen stark eingeschränkt.
Bei Liverpool steht Dejan Lovren angeblich auf der Abschussliste. In der Liga kam der kroatische Vize-Weltmeister von 2018 in dieser Saison schließlich lediglich neun Mal zum Einsatz. Neben Leipzigs Dayot Upamecano reiht sich mit N’Dicka nun also ein weiterer Bundesliga-Spieler in die Kandidatenliste der möglichen Nachfolger ein. Die Gunners wiederum haben erst im Winter Pablo Marí verpflichtet, der als Innenverteidiger und Linksfuß durchaus das gesuchte Anforderungsprofil der Londoner erfüllt. Allerdings ist der 26-jährige Spanier nur bis zum Juni von Flamengo Rio de Janeiro ausgeliehen und ob Arsenal die Kaufoption ziehen wird, ist fraglich.
In der laufenden Spielzeit stand N’Dicka in allen Wettbewerben in 25 Partien (ein Tor, zwei Assists) auf dem Rasen. Was den Frankfurter für viele Vereine jedoch ganz besonders interessant macht, ist sein starker linker Fuß. Zudem kann der 20-Jährige nicht nur innen verteidigen, sondern auch auf der linken Außenbahn und im defensiven Mittelfeld. Da die Eintracht nach einer durchwachsenen Hinserie ihr System zur Rückrunde auf eine Vierer-Abwehrkette umgestellt hatte, kam der französische U21-Nationalspieler fortan nicht mehr als einer von drei etatmäßigen Innenverteidigern, sondern in überzeugender Manier als linker Verteidiger zum Einsatz.
2018 hatten die Hessen N’Dicka von seinem Stammverein AJ Auxerre aus der Ligue 2 in die Bundesliga geholt. Die Ablöse für den damals eher unbekannten 18-Jährigen betrug 5,5 Millionen Euro. Mittlerweile taxiert „transfermarkt.de“ seinen Marktwert auf 25 Millionen Euro, der Vertrag in der Mainmetropole läuft noch bis 2023. Der in Paris geborene Sohn kamerunischer Eltern hat sich längst einen Namen gemacht. So sollen auch Klubs aus Spanien und Italien ein Auge N’Dicka geworfen haben. Demnach verfolgen auch der FC Sevilla, Valencia sowie Inter und Milan aufmerksam seine Entwicklung. Bereits letzten Sommer hatte „France Football“ vom möglichen Interesse von Paris St. Germain berichtet.
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