Foto: Imago Images
Sebastian Rode steht am Wochenende mit Eintracht Frankfurt vor einer echten Mammutaufgabe – zum ersten Mal seit 20 Jahren soll beim FC Bayern gewonnen werden. Wie das überhaupt möglich sein kann? Der Mittelfeldspezialist hofft auf einen nicht mehr so vollen Münchner Akku.
Wir schreiben den 18. November 2000. Damals noch unter der Anleitung von Felix Magath und den beiden Treffern von Alexander Schur und Jan Aage Fjörtoft, siegte Eintracht Frankfurt letztmals in einem Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den FC Bayern. Sebastian Rode war seinerzeit gerade mal 10 Jahre alt. Ob er von dieser Begegnung schon etwas mitbekommen hatte, wäre jetzt pure Spekulation.
Keine Spekulation ist es, dass die Frankfurter Eintracht am Samstag (15.30 Uhr) mal wieder in München gastiert; und damit auch gegen Rodes Ex-Verein antritt. Der heute 30-Jährige spielte zwischen 2014 und 2016 für den Topklub aus dem Süden. Es müsse schon vieles passen, damit die Eintracht in München gewinnt, sagt Rode gegenüber dem „kicker“.
Von Vorteil könnte laut dem Mittelfeld-Ass sein, dass die Bayern noch am Mittwoch gegen Atletico Madrid (4:0) in der Champions League ran mussten. „Ich weiß aus eigener Erfahrung: Nach so einem Highlight in der Champions League ist es in der Bundesliga schon mal ein bisschen härter“, sagt Rode, der 2014/15 sogar im Rückspiel des Königsklassen-Halbfinales gegen den FC Barcelona eingesetzt wurde. „Daher bin ich guter Dinge.“
Rode setzt gegen den deutschen Rekordmeister und Triple-Sieger der Vorsaison auf Fehlerminimierung und Martin Hinteregger, der im Mai beim 2:5 mit einem Doppelpack und einem Eigentor einer der tragischen Figuren war. „Und dann kann der Hinti mal wieder ein paar Tore machen“, sagt Rode.
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