Foto: Daniel/phcimages/Cover Images
Im vergangenen Sommer verlor Eintracht Frankfurt seine gesamte Offensivreihe. Ante Rebic zog es per Leihgeschäft zur AC Mailand, während Luka Jovic und Sebastien Haller für hohe Ablösesummen zu Real Madrid bzw. West Ham United gingen. Nach einem Jahr gibt es nun jedoch Furore um den Transfer von Haller. West Ham verweigert der SGE eine untereinander vereinbarte Rate über sechs Millionen Euro. Insgesamt sind die Engländer offenbar sogar noch die halbe Ablösesumme schuldig.
Bei den in den letzten Jahren immer weiter gestiegenen Ablösesummen im Profifußball ist es nicht ungewöhnlich, dass Vereine inzwischen Ratenzahlungen vereinbaren. Dies war auch bei dem Deal zwischen Eintracht Frankfurt und West Ham United der Fall. Die Engländer verpflichteten im Sommer 2019 Sebastien Haller und einigten sich mit der SGE auf eine Ablöse, die dem Vernehmen nach bei 50 Millionen Euro liegen soll. Diese sollte in mehreren Raten gezahlt werden. Bei den „Irons“ spielte sich Haller sofort in der Stammelf fest, auch wenn seine Torquote noch zu wünschen übrig lässt (29 Pflichtspiele, sieben Tore).
Bis zum Mai klappte dies auch problemlos, doch dann verweigerte West Ham laut der englischen „Times“ plötzlich die Zahlung. Am 15. Mai wäre eine Rate über sechs Millionen Euro fällig geworden, doch zwei Tage vor der Deadline kontaktierte der Klub die Eintracht. Die Londoner gaben an, dass sie derzeit nicht in der Lage seien die Rate zu zahlen. Wie der „kicker“ berichtet, wollten die Engländer die Rate in mehrere kleinere Raten aufsplitten. Darauf wollte sich die SGE jedoch nicht einlassen. Stattdessen meldete sie sich bei der FIFA und legte Beschwerde ein. Der Weltverband gab West Ham Zeit für eine Stellungnahme, jedoch droht dem Klub eine Transfersperre, sofern die fällige Rate nicht überwiesen wird.
Der „kicker“ hat zudem in Erfahrung gebracht, dass die Zahlung über sechs Millionen Euro nicht die letzte fällige Rate ist. Insgesamt, meldet das Fachmagazin, seien die „Hammers“ der Eintracht noch 24 Millionen Euro schuldig. Das wäre knapp die Hälfte der im Sommer 2019 vereinbarten Ablösesumme.
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