Durch den Gewinn der Europa League spielt Eintracht Frankfurt in der kommenden Saison in der Champions League. Ein großer Meilenstein für den Verein. Markus Krösche steht als Sportvorstand dabei auch vor der Herausforderung, die SGE auf die kommende Saison vorzubereiten und entsprechende Transfers zu tätigen. Bei aller Attraktivität will man von seiner bisherigen Strategie jedoch nicht abrücken.
„Wir werden da unsere Philosophie nicht verändern. Wir wollen jedoch schon sehen, dass wir diese Chance nutzen“, sagte der 41-Jährige auf einer Pressekonferenz am Montag. Langfristiges Ziel soll sein, die Mannschaft zu einem Dauerkandidaten auf internationalem Paket zu formen.
Um sich zu einem Schwergewicht im deutschen Fußball aufzuschwingen, braucht man aber auch fähiges Personal. Der Einzug in die Champions League spült rund 60 Millionen Euro in die Vereinskassen. Genügend Geld, um den ein oder anderen Leistungsträger zu holen?
Natürlich sei man nun für Neuzugänge deutlich attraktiver geworden, meint Krösche. Gleichzeitig wolle man in der anstehenden Sommerpause auch ein paar Spieler verkaufen, um weiteres Kapital einzunehmen. Angesprochen auf eine feste Verpflichtung von Ansgar Knauff, wollte er sich jedoch nicht festlegen.
Der Rechtsaußen, Leihgabe von Dortmund, läuft seit Ende Januar für die Adler auf. „Ich glaube, das war für Ansgar der richtige Schritt, zu uns zu kommen. Wir haben jetzt einen Leihvertrag bis 2023, da wird man sehen, wie sich das entwickelt“, so der gebürtige Hannoveraner.
Dennoch bemerkt auch Krösche, dass Knauff sich schnell in Hessen zurechtgefunden hat. In insgesamt 19 Einsätzen in dieser Spielzeit traf er dreimal und bereitete zwei weitere Tore vor. Ein weiteres Qualitätsmerkmal des U21-Nationalspielers: Seine unglaubliche spielerische Variabilität. Allein für die SGE kam er auf vier verschiedenen Positionen zum Einsatz.
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