Shaun Botterill/Getty Images
Nach der Verpflichtung von Elversberg-Torjäger Younes Ebnoutalib hat Eintracht Frankfurt den nächsten Mittelstürmer unter Vertrag genommen. Arnaud Kalimuendo wechselt auf Leihbasis bis zum Sommer zur SGE, anschließend besitzt der Bundesligist eine Kaufoption. Diese liegt Medienberichten zufolge bei rund 27 Millionen Euro. Der Franzose stand bereits in den vergangenen Jahren bei den Adlerträgern hoch im Kurs. Die Eintracht konnte sich jedoch nie mit seinem Klub einigen.
Im Sommer wechselte der französische U21-Nationalspieler schließlich zu Nottingham Forest. Mit den „Tricky Trees“ gelang nun ein Durchbruch in den Verhandlungen. Kalimuendo spielt seit seinem Wechsel auf die Insel keine großartige Rolle und kam lediglich auf 14 Einsätze (zwei Tore). Die Hessen hoffen dennoch, das nächste französische Sturmtalent nach Randal Kolo Muani und Hugo Ekitiké gefunden zu haben. Kalimuendo soll Jonathan Burkardt und Michy Batshuayi ersetzen, die laut „Sky“ mindestens bis Mitte Februar bzw. Ende März ausfallen werden.
Zudem kommt der 23-Jährige als Ersatz für seinen Landsmann Elye Wahi, der Frankfurt letzte Woche per Leihe gen Nizza verließ. Im Gegensatz zu Wahi ist Kalimuendo ein kleinerer und wendiger Stürmer, der vor allem über seine Technik kommt. In der Ligue 1 erzielte das Ex-PSG-Talent in 156 Spielen 53 Tore.
Bei Eintracht Frankfurt ist man überzeugt von seinen Qualitäten: „Mit Arnaud Kalimuendo verpflichten wir einen Stürmer, der trotz seines jungen Alters bereits auf konstant hohem Niveau in der Ligue 1 gespielt hat“, wurde Sportvorstand Markus Krösche in einer Pressemitteilung zitiert. Der Franzose vereine „Tempo, Tiefenläufe und Abschlussstärke mit einer sehr hohen Bereitschaft, gegen den Ball zu arbeiten.“
Für Eintracht Frankfurt war „entscheidend“, dass Kalimueno „nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich sehr gut“ zum Verein und der Mannschaft passt. Arnaud bringt den Ehrgeiz mit, sich weiterzuentwickeln, und wir sind überzeugt, dass er bei uns ein Umfeld vorfindet, in dem er sein Potenzial voll ausschöpfen kann.“
Es ist durchaus möglich, dass Kalimuendo schon zum Bundesliga-Restart gegen Borussia Dortmund im Kader stehen könnte. Aufgrund des Lazaretts im Sturm winkt ihm sogar ein Startelfdebüt. Der nahe Paris geborene Rechtsfuß ist nach Younes Ebnoutalib (kam von der SV Elversberg) und Ayoube Amaimouni-Echghouyab (kam von Hoffenheim II) bereits der dritte Offensiv-Neuzugang der Eintracht in diesem Winter – der sechste insgesamt – und voraussichtlich nicht der letzte.
Jessic Ngankam soll für Spielpraxis verliehen werden. Sollte sich ein passender Abnehmer finden, könnte Eintracht Frankfurt einen dritten Mittelstürmer verpflichten. Medienberichten zufolge sind die Hessen weiterhin an Newcastles William Osula, aber auch an Sidiki Cherif (SCO Angers) interessiert. Beide Spuren seien laut dem „Kicker“ aber erkaltet. Es ist jedoch möglich, dass zumindest einer der beiden noch an den Main wechselt.
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