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Die spanische Fußball-Legende Raúl González Blanco wird nicht Trainer bei Eintracht Frankfurt werden. Wie der ehemalige Spieler des FC Schalke 04 mitteilte, freue er sich auf die anstehende Saison bei den Madrilenen. Mit der Reserve der Galaktischen verpasste er den großen Erfolg nur knapp.
Mit der Castilla von Real scheiterte Raúl in den Playoffs zur zweiten Liga und muss somit in der nächsten Saison weiterhin in der dritten Liga Spaniens spielen. Allerdings könnte das letztendlich doch nur für die Spieler der Castilla gelten. Denn Raúl wird in Spanien mittlerweile als heißer Kandidat für die Nachfolge von Zinedine Zidane bei den Profis gehandelt.
Zidane soll sich bereits für einen Abschied zum Saisonende entschieden haben. Zwar dementiert der Franzose das aktuell noch, allerdings stehen die Madrilenen auch noch mitten im Meisterschafs-Finale. Nach Ablauf der Saison könnte deutlich mehr Bewegung in die Personalie kommen.
Nach dem Scheitern in den Aufstiegs-Playoffs lieferte Raúl ein emotionales Statement ab. Das Reglement der Play-offs sieht vor, dass es bei einem Unentschieden nach 120 gespielten Minuten, kein Elfmeterschießen gibt, sondern der zuvor besser Platzierte den Weg ins Finale geht. Somit reichte UD Ibiza das 0:0 gegen die Mannschaft von Raúl nach Verlängerung. Maximal unglücklich, kann man das Ausscheiden der Castilla Madrids bezeichnen.
„Auch wenn es nicht so aussieht, ist es ein Tag, an dem man sich für das freuen kann, was dieses Team geleistet hat. Wir werden es bald merken, auch wenn die Jungs jetzt weinen“, erklärte der Real-Coach im Anschluss. Der Rückschlag sorgt aber nicht für Gedanken, die Zukunft irgendwie ändern zu müssen: „Dies ist mein Zuhause und ist, wo ich sein will. Ich bin ein Vereinsmensch, ich bin glücklich zu Hause und freue mich darauf, weiterzumachen“.
Damit dürften sich die Gerüchte um einen Wechsel nach Deutschland zu Eintracht Frankfurt auflösen. Raúl wird auch der kommenden Saison Trainer bei Heimatklub Madrid sein. Ob bei den Profis oder bei der Castilla, ist aber offen.
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