Eintracht Frankfurt

So gut wie fix: Frederik Rönnow wird die Eintracht verlassen

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Der dänische Nationaltorhüter Frederik Rönnow wird die Eintracht aller Voraussicht nach verlassen. Mit Liga-Konkurrent Union Berlin sollen die Verhandlungen bereits soweit fortgeschritten sein, dass der Medizin-Check heute bevorsteht, so die „BILD“. Nach der missglückten Ausleihe zu Schalke 04, sucht Rönnow nun sein Glück in der Hauptstadt.

Starker Rückhalt, wenn er verletzungsfrei bleibt

Bei der Eintracht wurde Frederik Rönnow im Sommer 2018 als Nachfolger für Lukas Hradecky geholt. Doch bereits in einen seiner ersten Trainingseinheiten verletzte er sich schwerwiegender am Knie. Die Verantwortlichen der SGE mussten damals handeln und holten kurz vor Transferschluss Kevin Trapp aus Paris zurück. Das war der Anfang vom Ende für Rönnow, der seither nicht an Kevin Trapp vorbei kommt.

Wenn er allerdings gebraucht wurde und fit war, hat er einen sehr guten Job gemacht. In bester Erinnerung bleibt das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen aus der Saison 2019/20. Er vereitelte insbesondere in der zweiten Hälfte eine Vielzahl an Leverkusener Chancen, strahlte große Ruhe und Souveränität aus. Ein zu guter Ersatzmann für die Eintracht, der bei fast jedem anderen Bundesligisten als Nummer Eins auflaufen könnte. Das kurze Gastspiel auf Schalke ausgenommen, denn dort lagen die Probleme tiefgründiger.

Neue Chance bei Union Berlin – Konkurrenzkampf mit Andreas Luthe

Der 28-Jährige wird nun seine Chance bei den Eisernen suchen. Doch auch dort muss er sich durchbeißen und um seinen Platz zwischen den Pfosten kämpfen. Andreas Luthe hat mit seinen 34 Jahren gezeigt, dass er immer noch ein starker Rückhalt ist. Bei den Fans und auch in der Mannschaft hat Luthe einen sehr guten Ruf und ein hohes Ansehen.

Rönnow weilt derzeit noch im Urlaub, diesen wird er zumindest kurzzeitig für den Medizin-Check unterbrechen. Wenn er Luthe tatsächlich Konkurrenz machen möchte, sollte er schnell ins Mannschaftstraining einsteigen. Den ersten Teil der Vorbereitung hat er bereits verpasst.

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