Eintracht Frankfurt

Warum Frankfurts Larsson ein Angebot aus Saudi-Arabien ablehnte

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Der Deadline Day verlief im Herzen Europas relativ ruhig, doch hätte auch anders verlaufen können. Eintracht Frankfurt beschäftigte vergebens mit einem neuen Stürmer, während Mittelfeldspieler Hugo Larsson über einen Wechsel nach Saudi-Arabien nachdachte, aber – auch auf Anraten seiner Mutter – bei der SGE blieb.

Al-Ittihad war an Eintracht-Duo dran

Eintracht Frankfurt gab am letzten Tag der Transferphase mit Junior Dina Ebimbe und Niels Nkounkou zwei Spieler ab. Ginge es nach dem saudi-arabischen Klub Al-Ittihad, wäre noch mindestens ein weiterer Abgang hinzugekommen. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtete, versuchte der Wüstenklub Jean-Mattéo Bahoya und Hugo Larsson abzuwerben. Während die Eintracht ein 60-Millionen-Angebot für Bahoya prompt ablehnte, brachte die Offerte aus der Saudi-Pro-League mit „einer ganzen Menge“ Nullen Larsson ins Grübeln.

„Sie haben gegen Ende der Transferperiode Interesse gezeigt“, bestätigt er gegenüber dem schwedischen Portal „Fotbollskanalen“. „Es war interessant zuzuhören und ein bisschen zu träumen. Aber ich hatte schnell das Gefühl, dass ich vorerst in Europa bleiben und spielen möchte. Es hat Spaß gemacht, mir das anzuhören, aber mehr war es nicht“, so der 21-Jährige. Ein Telefonat mit seiner Mutter spielte eine nicht unwesentliche Rolle bei seiner Entscheidung, das Angebot abzulehnen.

Mutter verbot Larsson Wechsel in die Wüste

„Ich rief sie an und wurde dafür ausgeschimpft, dass ich überhaupt darüber nachgedacht hatte“, erklärte der Mittelfeldspieler. Sie habe ihm einen Wechsel auf einen anderen Kontinent untersagt: „Sie sagte: ‚Nein, nein, nein, das machst du nicht!‘ Und noch ein bisschen mehr. Sie hat ihre Träume für ihren Sohn in Europa.“

„Das versteht man eigentlich nie wirklich. Aber es ist einfach total verrückt“, sagte Larsson über die hochdotierten Offerten aus dem Nahen Osten. „Es wird immer mehr, das sehen wir an allen Transfers. Wir stecken in der Blase.“ Letztlich seien die sportlichen Ambitionen wichtiger als das Geld gewesen. „Ich hatte das Gefühl, dass ich noch nicht bereit dafür bin“, so der Schwede. Ein Abgang aus Frankfurt kam für ihn ohnehin nicht infrage.

Larsson denkt nicht an Abgang

Die Transferperiode sei „ziemlich ruhig“ verlaufen. „Es gab zwar einige Angebote, aber keines davon entsprach meinen Vorstellungen oder war in irgendeiner Weise besser als Frankfurt. Ich fühle mich dort sehr wohl, wir spielen in dieser Saison in der Champions League und ich habe irgendwie eine noch wichtigere Rolle bekommen. Es hätte schon etwas sehr Großes und Gutes sein müssen, damit ich mich anderweitig umgesehen hätte, und das kam nicht.“

Laut „Transfermarkt.de“ ist Larsson mit einem geschätzten Marktwert von 40 Millionen Euro aktuell Frankfurts wertvollster Profi. Der schwedische Nationalspieler zählt zu den Schlüsselspielern der Hessen. Der 21-Jährige steht seit 2022 bei der SGE unter Vertrag (kam für neun Millionen Euro von Malmö FF) und war in bislang 88 Partien für die „Adler“ an 15 Toren direkt beteiligt.

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