Christof Koepsel/Getty Images
Leverkusen betrachtet Tapsoba als Rückgrat der Mannschaft und strebt aktuell keinen Abgang an. Dennoch gilt weiterhin die vereinsinterne Strategie: „Jeder Spieler hat seinen Preis.“
Vorgehen der Klubführung: Obwohl sich der Vorstand der Zufriedenheit des Spielers bewusst ist, wird ein Wechsel nicht blockiert, wenn ein Angebot seiner Ausstiegsklausel entspricht – die Berichten zufolge bei etwa 95 bis 100 Millionen Euro liegt – oder sich der realistischen internen Bewertung von rund 60 Millionen Euro annähert.
Kaderplanung: Ein möglicher Verkauf von Tapsoba würde Leverkusen eine enorme „Kriegskasse“ verschaffen, um eine hochkarätige Verstärkung für die Offensive zu verpflichten. Die Suche nach potenziellen Nachfolgern läuft bereits, insbesondere in Frankreich und Portugal.
Tapsobas aktueller Vertrag läuft bis Juni 2028, was Leverkusen eine starke Verhandlungsposition verschafft.
Die Preisvorstellung: Der Bundesligist dürfte Gespräche im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro eröffnen.
PSG & Premier-League-Giganten: Paris Saint-Germain hat ihn offiziell auf die Shortlist gesetzt. Gleichzeitig sehen Manchester United und Liverpool seine physischen Qualitäten als „maßgeschneidert“ für die Intensität der Premier League. Auch Real Madrid beobachtet ihn als hochklassige Backup-Option.
Tapsoba bringt das komplette moderne Profil mit: starkes Balltragen, eine Passquote von über 90 Prozent und Dominanz in der Luft. Quellen innerhalb des Vereins bezeichnen ihn als den „komplettesten Innenverteidiger der Bundesliga“. Während Leverkusens Erfolg in der Champions League seine Verbleibschancen erhöht, macht die finanzielle Anziehungskraft der europäischen Topklubs einen Sommerwechsel sehr wahrscheinlich, sollte ein Angebot im Bereich von etwa 55 bis 60 Millionen Euro eingehen.
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