Foto: imago images/Sven Simon
Seit einigen Tagen ist offiziell bekannt, dass der FC Augsburg erstmals ein Angebot für den seit Jahren immer wieder als Wechselkandidat geltenden Philipp Max erhalten hat. Die Offerte stammte von der PSV Eindhoven und lag mit 7,5 Millionen Euro noch ein gutes Stück unter den Vorstellungen der Schwaben. Das niederländische Magazin „Voetbal International“ berichtet nun jedoch, dass der Wechsel kurz bevor steht. Stefan Reuter zeigt sich unbeeindruckt.
Nach fünf Jahren und 156 Pflichtspielen (15 Tore, 29 Vorlagen) endet wohl bald die Zusammenarbeit zwischen Philipp Max und dem FC Augsburg. Am vergangenen Samstag bestätigte FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter gegenüber der „Bild“, dass dem Klub erstmals ein Kaufangebot für den offensivstarken Linksverteidiger vorliege. Zudem habe der Spieler dem Verein den Wechselwunsch mitgeteilt. „Allerdings liegen wir bei der Ablösesumme noch auseinander“, erklärte der 53-Jährige.
Das niederländische Magazin „Voetbal International“ ist sich derweil sicher, dass der Wechsel bald vonstattengehen wird. Roger Schmidt, der die PSV seit dieser Saison trainiert, wolle unbedingt einen weiteren Außenverteidiger haben. Mit Philipp Max würde dieser Wunsch erfüllt werden. Jedoch, so der Bericht, will der Klub aus Eindhoven die von den Schwaben geforderte Summe von mindestens zehn Millionen Euro nicht zahlen. Somit geht der Eredivisie-Klub wohl davon aus, den FCA noch herunterdrücken zu können.
In der Montagsausgabe des „kicker“ zeigte sich Stefan Reuter derweil wenig nachgiebig. „Wir haben klare Vorstellungen. In welche Größenordnung man vorstoßen muss, ist dem anderen Verein bekannt“, sagte er dem Fachmagazin. Bei der Ablöse fehle noch immer „ein ganzes Stück“. An einen Nachlass wegen der andauernden Pandemie denkt er jedoch nicht: „Gerade aktuell hat man nichts zu verschenken.“
Da der Vertrag des 26-jährigen Linksverteidigers noch bis 2022 läuft, sehen sich die Augsburger nicht unter Druck ihn abzugeben. Max will den FCA laut verschiedenen Berichten schon seit zwei Jahren verlassen, bekam aber bisher nie die Chance dazu. Laut Klub sei nie ein Kaufangebot eingegangen. Die geforderte Ablösesumme hat dem Vernehmen nach Interessenten immer abgeschreckt. Nun droht ein Wechsel trotz des PSV-Angebots auch im dritten Jahr in Folge an der Forderung der Augsburger scheitern.
Update 13:45 Uhr: Inzwischen berichtet die niederländische Zeitung „De Telegraaf“ davon, dass die PSV Eindhoven hofft, den Transfer noch am Montag abschließen zu können. Der Meldung zufolge haben sich die Klubs weitestgehend geeinigt. Die Sockelablöse beläuft sich demnach auf lediglich acht Millionen Euro und soll selbst mit Bonuszahlungen noch deutlich unter der zuerst vom FC Augsburg geforderten Summe von zehn Millionen Euro bleiben.
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