FC Bayern München

Bayern auf der Suche nach Verstärkungen: Der Blick geht nach Italien

Der FC Bayern München hat in diesem Sommer bereits knapp 120 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben. Die Transferaktivitäten der Bayern sind jedoch noch nicht abgeschlossem. Leroy Sané sollte eigentlich das Flügelspiel beleben. Rodri war als zweikampfstarker Abräumer im defensiven Mittelfeld vorgesehen. Beide Transfers scheinen jedoch nicht zu Stande zu kommen. Folglich sieht man sich in München nach Alternativen um.

Bayern schaut in die Serie A

Ein Großteil der bislang investierten Summe floss in einen einzigen Transfer. Lucas Hernández wechselte von Atlético Madrid an die Isar. 80 Millionen Euro war den Verantwortlichen aus München die Verpflichtung des Verteidigers wert. Mit Benjamin Pavard konnte man zudem einen weiteren Abwehrspieler unter Vertrag nehmen. Dank der verankerten Ausstiegsklausel zahlten die Münchner für den Franzosen an den Absteiger aus Stuttgart 35 Millionen Euro. Jann-Fiete Arp komplettiert das Trio.

Bereits seit einem Jahr spielt João Cancelo für Juventus Turin. Der Portugiese war zuvor unter anderem für Inter Mailand und den FC Valencia aktiv. In Spanien freute man sich, als die Alte Dame rund 40 Millionen Euro zahlte, um den Rechtsverteidiger zu verpflichten. In der laufenden Saison kam der 25-Jährige in 34 Pflichtspielen zum Einsatz. Zuletzt wurde über einen möglichen Transfer nach England spekuliert.

Funkt man den Citizens dazwischen?

Dort zeigt Manchester City reges Interesse. Die Verhandlungen gestalten sich jedoch kompliziert. Juventus verlangt 60 Millionen Euro an Ablöse. Eine Verrechnung mit Danilo ist aktuell nicht im Interesse des Serie-A-Klubs. Nach Informationen des Online-Portals „Calciomercato“ hat sich nun der FC Bayern ins Werben um João Cancelo eingeschaltet. Betrachtet man den Kader der Münchner, erscheint die Verpflichtung eines weiteren Abwehrspielers allerdings unwahrscheinlich.

João Cancelo könnte aber auch auf der offensiven rechten Außenbahn zum Zuge kommen. Dort besteht nach dem Abgang von Robbery durchaus noch Bedarf an Klasse. Es ist jedoch möglich, dass der deutsche Rekordmeister lediglich dazu dient, den Druck auf Manchester City zu erhöhen. In Turin steht er noch bis 2023 unter Vertrag. Das Online-Portal „Transfermarkt“ schätzt seinen derzeitigen Marktwert auf 55 Millionen Euro.