FC Bayern München

Freund über Bischof: „Wird seinen Weg gehen“

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Tom Bischof entwickelt sich prächtig beim FC Bayern München. Sportdirektor Christoph Freund fan nun lobende Worte zum Neuzugang der TSG 1899 Hoffenheim.

Entwicklung von Bischof begeistert Freund

Christoph Freund ist von Tom Bischofs Entwicklung begeistert. „Als er zu uns kam, waren wir absolut davon überzeugt, dass er das Niveau für den FC Bayern hat, und das beweist er jetzt. Er macht seine Sache wirklich gut, sogar wenn er manchmal als linker Außenverteidiger spielt. Er ist einfach ein sehr guter Fußballer. Deshalb passt er so gut in diese Mannschaft. Er spielt mit viel Aggressivität“, schwärmt der Sportvorstand des FC Bayern bei „Sky.“

Im Sommer wechselte der gelernte Mittelfeldspieler von der TSG Hoffenheim zum Rekordmeister. Nach einer Verletzung zu Saisonstart sammelt der 20-Jährige inzwischen regelmäßig Einsatzminuten. „Er wird seinen Weg gehen – auch in der deutschen Nationalmannschaft, davon bin ich überzeugt. Denn ich bin mir sicher, dass er sich beim FC Bayern etablieren wird“, so Freund weiter.

Trotz hochkarätiger Konkurrenz spielt der Rechtsfuß mittlerweile eine wichtige Rolle im Starensemble von Vincent Kompany. In dieser Saison kommt der Allrounder auf bislang sieben Einsätze in der Bundesliga, in denen ihm zwei Assists gelangen. In den vergangenen Spielen lief der U-21-Nationalspieler häufig als Linksverteidiger auf. Gegenüber „Ran“ äußerte er sich dazu kürzlich: „Wenn ich Linksverteidiger spielen und immer in der Startelf stehen kann, dann nehme ich das auch an. Ich will meine Minuten haben, da ist es egal, ob ich die links, im Zentrum oder woanders sehe“ Mit seinem Profil ist Bischof für diese Position tatsächlich auch gut geeignet. Zuallererst ist er Linksfuß und hat damit gegenüber anderen Kandidaten wie Konrad Laimer und Josip Stanisic einen Vorteil.

Doppelter Transfercoup

Für die Bayern ist die Erkenntnis, im Sommer für quasi keine Ablöse womöglich nicht nur einen hochtalentierten Mittelfeldspieler verpflichtet zu haben, sondern auch einen ebenso fähigen Linksverteidiger, wie ein Sechser im Lotto. Sportvorstand Max Eberl empfand es als „umso schöner, wenn Tom eine Position mehr spielen kann. Das sind Momente, die unseren Kader reicher machen“, hielt er kürzlich fest und betonte: „Wir haben ihn nicht als Linksverteidiger verpflichtet.“

So wurde es auch Bischof, dessen Vertrag noch bis 2029 datiert ist, gegenüber selbst kommuniziert. „Dass ich auf der Sechs eingeplant bin“, antwortete er auf die entsprechende Frage, was Kompany auch ihm selbst gesagt habe. „Ich denke, das ist immer noch sein Plan und das wird auch wieder so kommen. Aber ich bin zurzeit auch auf der Linksverteidigerposition zufrieden.“

Winkt die WM 2026?

Mit guten Leistungen hat Bischof daher die Chance, sich eine Rolle zu erkämpfen, die weit über die eines Ergänzungsspielers hinausgeht. Und zwar nicht nur beim FC Bayern, sondern womöglich auch in der Nationalmannschaft. Momentan ist Bischof als Kapitän fest bei der U21 eingeplant, schnupperte im vergangenen Sommer bei den Nations League Finals aber bereits beim A-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann mit rein. Im Mittelfeld ist auch im DFB-Team die Konkurrenz groß – ganz anders aber auf den Außenverteidigerpositionen.

Derzeit sind Maximilian Mittelstädt oder David Raum links quasi gesetzt, die zuletzt aber weit weg davon waren, über jeden Zweifel erhaben zu sein. Dahinter warten Talente wie Nathaniel Brown und Tom Rothe. Spieler, vor denen sich Bischof nicht verstecken muss. Und die nur selten auf jenem Niveau gefordert werden, wie es bei Bischof tagtäglich im Training sowie in der Champions League der Fall ist. Schon mit Blick auf die WM im kommenden Jahr könnte Bischof als Allzweckwaffe für Nagelsmann interessant werden. Vorausgesetzt, der Bayern-Profi kommt jetzt tatsächlich regelmäßig bei den Bayern zum Einsatz. Die Chancen dazu stehen allerdings gut.

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