Foto: Lars Baron/Getty Images
Leroy Sané konnte bisher nicht an seine Leistungen aus der Hinrunde der vergangenen Saison anknüpfen. Vor allem die Körpersprache des Nationalspielers wird von vielen scharf kritisiert. Nun äußerte sich der ehemalige Bayern-Spieler Michael Ballack zu Leroy Sané.
Der Ex-Bayern-Spieler arbeitet derzeit als neuer DAZN-Experte und hat sich beim 2:0 der Bayern gegen Wolfsburg zur Körpersprache von Sané geäußert und diese kritisiert. „Er ist ab und zu ein bisschen launisch in der Körpersprache. Das muss er nicht, das darf er nicht, wenn er zu einem absoluten Weltklassespieler werden will.“
Nicht nur das Sportliche muss passen, damit der sportliche Erfolg herbeigeführt wird. Auch der Charakter des Spielers muss stimmen. Bei den Bayern haben aktuell Serge Gnabry und Jamal Musiala die Nase vorn, aufgrund dessen sitzt Sané nur auf der Bank und muss sich mit der Rolle als Joker begnügen.
Schon viele Male wurde der deutsche Nationalspieler von den Medien aufgrund seiner Körpersprache und seiner „Nullbock-Ausstrahlung“ kritisiert. In der vergangenen Hinrunde zeigte der 26-Jährige sein Potenzial und war einer der besten Feldspieler der Münchner. In der Rückrunde brach seine Leistung wieder ein und er fiel in alte Muster zurück.
Einige Spieler haben großes Potenzial, aber viele scheitern trotzdem. Bei Sané gibt es Defizite in der Körpersprache, daher habe der Flügelflitzer, „hier und da Luft nach oben“, um dessen Potenzial vollständig auszuschöpfen, so Ballack bei DAZN.
Ballack: „Wenn ich mit so viel Talent gesegnet bin, ist es immer schade, wenn man es nicht abruft“. Sollte Leroy Sané sein Potenzial ausschöpfen, sei es „sicher, dass er auch in der Bayern-Mannschaft Platz in der ersten Elf hat, dauerhaft“.
In der aktuell laufenden Bundesliga-Saison steht Sané bei einem Assist in zwei Bundesligaspielen. Da die Saison gerade frisch gestartet ist, wird die Tore- und Assist-Ausbeute wieder höher ausfallen. Doch in Zukunft wird sich zeigen, ob der 1.83-Meter-Mann an seine Leistungen aus der Hinrunde der vergangenen Saison anknüpfen kann.
Eines ist klar: Leroy Sané spielt unter seinen Erwartungen von sich selbst sowie der Bosse oder den Fans.
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