Christian Hofer/Getty Images
Der FC Bayern muss einen weiteren Abgang vermelden: Paul Wanner verlässt die Münchner und wechselt zur PSV Eindhoven. Wie der niederländische Erstligist am Freitagmittag bekannt gab, unterschrieb der 19-Jährige einen Vertrag bis 2030.
Wanner hätte den Bundesliga-Auftakt der Bayern gegen RB Leipzig heute Abend (20:30 Uhr) ohnehin verpasst. Der Offensivspieler zog sich vor zwei Wochen in einem Testspiel eine „kleine Bandverletzung“ am Sprunggelenk zu. Diese hindert ihn jedoch nicht an einem Weggang aus München. Das Eigengewächs, das in der vergangenen Saison nach Heidenheim verliehen war, schließt sich der PSV Eindhoven an.
Der Eredivisie-Klub überweist für Wanner eine Ablösesumme in Höhe von rund 15 Millionen Euro an die Säbener Straße. Der FC Bayern konnte sich jedoch eine Rückkaufoption in noch unbekannter Höhe sichern. Das Offensivtalent wird bei der PSV die Rückennummer 10 tragen und könnte bereits am Samstag im Kader der „Boeren“ stehen. Ob es nach seiner Verletzung für Spielminuten reicht, bleibt abzuwarten.
Wanner hinterlässt in München einen Nebenschauplatz. Bayern-Sportvorstand Max Eberl ließ am Donnerstag durchblicken, dass der Abgang keine Klubentscheidung sei – die Offensive des Rekordmeisters ist sowieso dünn besetzt. Daher wies Eberl den 19-Jährigen darauf hin, als möglicher Profiteur des Lazaretts eine „Riesen-Möglichkeit“ zu haben. Bisher kam Wanner nur achtmal für die Bayern-Profis zum Einsatz. Es komme allerdings „auf die Spieler an, die besser werden wollen, die sich Herausforderungen stellen wollen“, so der Eberl.
Wanner wurde vom 51-Jährigen für seinen Wechsel kritisiert: „Wenn man dann nicht daran glaubt, dann muss man halt auch eine Entscheidung treffen. Und wir wollen an Spieler glauben. Wir wollen mit Spielern arbeiten, die Bock darauf haben, Bayern-Spieler zu werden. Und da gehören halt Schritte dazu.“ Das in Österreich geborene Eigengewächs hatte in den vergangenen Wochen immer wieder mit einem Abgang aus München geliebäugelt. Mit der Unterschrift in Eindhoven endet ein Werben mehrerer Klubs um den 19-Jährigen. Aus der Bundesliga sollen unter anderem der Hamburger SV, der VfB Stuttgart, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach Interesse gehabt haben.
Der FC Bayern lässt nach Leroy Sané, Thomas Müller, Kingsley Coman und Mathys Tel den fünften Offensivspieler in dieser Transferperiode ziehen. Bisher wurde mit Luis Diaz vom FC Liverpool nur ein Neuzugang verpflichtet. Weitere Einkäufe dürften sich schwierig gestalten: Nach einer Forderung von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß sollen die Verantwortlichen um Max Eberl bis zum Sommer 2026 nur noch Leihtransfers anstreben.
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