Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Nach dem 4:0-Pflichtsieg des FC Bayern München über Union Berlin im Samstagabendspiel bekam im Besonderen Tanguy Nianzou Lob von seinem Trainer. Nach rund 25 gespielten Minuten gegen die Eisernen konnte der Innenverteidiger sein erstes Bundesliga-Tor bejubeln. Bayern-Coach Nagelsmann ist beeindruckt von der Spielweise des 19-Jährigen und seiner „Winner-Mentalität“.
Wie der „kicker“ schreibt, ist der Franzose nur als Back-up eingeplant, sollten die eigentlichen Stützen in der Defensive einmal fehlen. Durch die Covid-Erkrankung von Benjamin Pavard und einen Muskelfaserriss von Niklas Süle trat dieser Fall vor dem Berlin-Spiel ein. Dabei gab sich der Coach selbstkritisch: Man könne einfach kein fehlerfreies Spiel von einem Profi sehen, der selten Einsatzzeiten bekäme. In dieser Spielzeit stand der gebürtige Pariser wettbewerbsübergreifend gerade einmal 473 Minuten auf dem Platz – nur viermal von Beginn an.
Umso erstaunter war Nagelsmann jedoch von der Spielweise, die der Hüne gegen die Eisernen an den Tag legte. „Mit Tanguy war ich insgesamt sehr zufrieden. Man sieht, dass er einen sehr guten Charakter hat, dass er alles reinwirft. Er hat eine unglaubliche Aggressivität und eine Winner-Mentalität, die schon außergewöhnlich ist“, unterstrich der Oberbayer in einem Interview nach Spielende. Zu seinem Tor nach einer Ecke hob er dann noch dessen Kopfballstärke hervor.
Doch gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Der zweifache französische Juniorennationalspieler habe „immer wieder diesen einen oder anderen Moment drin“, wie es ein Trainer ausdrückt. Genauer meint er damit Unaufmerksamkeiten, die sich dann in seinem Spiel zeigen würden. Wenn der 19-Jährige dies in den Griff bekäme, dann stünde ihm eine sportlich rosige Zukunft bevor, schloss Nagelsmann im „kicker“ ab. Durch den Abgang von Stamm-Innenverteidiger Süle im Sommer, könnte sich das junge Talent dann auch mehr Einsatzzeit erhoffen.
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