FC St. Pauli

Eintracht-Leihgabe Zalazar überzeugt auf St. Pauli

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Erst vergangenen Montag erzielte Rodrigo Zalazar sein erstes Tor für den FC St. Pauli und traf am Wochenende gegen Darmstadt 98 erneut. Nach dem Spiel gab es für den Leihspieler von Eintracht Frankfurt, der beide Treffer per Elfmeter erzielte, viel Lob von Trainer Timo Schultz.

Schultz: „Das hätte ich mit 20 Jahren nicht gemacht“

Es war die fünfte Minute der Nachspielzeit in Darmstadt, als Zalazar den Ball nahm und diesen eiskalt vom Punkt zum 2:2-Ausgleich verwandelte. Anschließend nutze Cheftrainer Schultz die Gelegenheit auch ein paar Worte über den auftrumpfenden Zalazar zu verlieren. „Ich finde es cool, dass ein so junger Spieler, der erst kurz in unserer Gruppe ist, sich in so einer Situation den Ball schnappt. Das hätte ich mit 20 Jahren nicht gemacht“, wird der Coach im „kicker“ zitiert.

Zalazar ist zwar schon ein Jahr älter, trotzdem kann der Uruguayer sehr zufrieden mit seinen letzten Leistungen sein. Nach einer besonders starken Vorstellung gegen den 1. FC Nürnberg, gestaltete sich sein Aufritt gegen die Darmstädter zwar etwas zäher, an der richtigen Einsatzbereitschaft mangelte es jedoch nicht. „Rodrigo kann die Sprache kaum, geht aber voran, übernimmt Verantwortung und haut das Ding dann auch eiskalt rein, das zeigt die Mentalität des Jungen“, so Schultz weiter.

Im kommenden Stadtderby gegen den HSV könnte Zalazar zu einem der Schlüsselspieler werden. „Der macht sich keinen Kopf, er spielt drauflos und macht einfach“, lautet die Einschätzung von Trainer Schultz. Diese Unbekümmertheit von Zalazar erzeugt jedenfalls Optimismus beim Coach, der sich mit seinem Kader gut gerüstet sieht: „Wir freuen uns aufs Derby und sind guter Dinge, dass wir was reißen können.“

Profitables Leihgeschäft für Frankfurt?

Für die Frankfurter Eintracht deutet sich indes an, dass sich nach Daichi Kamada und Tuta ein weiteres Leihgeschäft bezahlt machen könnte. Beide Spieler kamen nach ihren jeweiligen Leihen gestärkt zurück und spielten fortan eine größere Rolle beim Bundesligisten. Diese Hoffnungen setzen die SGE-Verantwortlichen auch auf den in Spanien geborenen Zalazar, der einst beim FC Malaga ausgebildet wurde.

Vergangene Saison musste der ehemalige U20-Nationalspieler noch eine schwierige Leihphase beim polnischen Erstligisten Korona Kielce hinnehmen. Dort wurde er in die Reserve abgeschoben und saß im Anschluss eine lange Rotsperre ab. Jetzt gelangt der Rechtsfuß endlich zur gewünschten Spielpraxis, während seine Leistungskurve gleichzeitig nach oben zeigt.

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