Hamburger SV

HSV: Transfers aus Dänemark – Schießt Yussuf Poulsen das 101. Tor?

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Aus der Serie „Dänen lügen nicht“ – Der HSV schwört bei Transfers auf „Danish Dynamite“. Neu aus Dänemark in Hamburg ist RBL-Idol Yussuf Poulsen (31), der sich dem Bundesliga-Rückkehrer für eine Million Euro Ablöse anschließt. Fussballdaten.de über den HSV und seine Dänen.

Yussuf Poulsen hat zwölf Jahre in Leipzig verbracht. RBL warb den dänischen Stürmer 2013 für eine Ablöse von 1,55 Mio. Euro von Lyngby Kopenhagen an.

Damals spielten die „Roten Bullen“ noch in der 3. Liga.

  • Zehn Tore in 36 Spielen von Yussuf Poulsen führten sie 2014 in die 2. Bundesliga.

Wie wurde RBL-Idol Poulsen vom Transfer überzeugt? „Mit dem HSV!“

Poulsen verabschiedet sich als Rekord-Spieler (425 Pflichtspiel-Einsätze) des 2009 gegründeten Vereins aus der Heldenstadt. Er weilte am vergangenen Montag nur kurz in Hamburg und brach dann mit dem Bundesliga-Rückkehrer ins Trainingslager nach Herzogenaurach auf.

Die Frage, womit der HSV ihn überzeugt habe, beantwortete der Däne gewohnt cool: Mit dem HSV!“

Der HSV und Yussuf Poulsen – „Er weiß, wie in der Bundesliga offensiv zu attackieren ist und kann es entsprechend vermitteln“, sagte HSV-Sportvorstand Stefan Kuntz im Kicker-Sportmagazin (Montags-Ausgabe) über den 16. HSV Spieler aus Dänemark.

Wer ist der Rekord-Däne des HSV?

  • Beim HSV ist bis heute der 1971 als erster dänische Spieler der Bundesliga-Ära nach Hamburg geholte Ole Björnmose († 2006) der erfolgreichste Torjäger und der am häufigste eingesetzte Spieler seines Landes (246 Partien / 46 Tore) bei den Hansestädtern.

Der HSV, der Heerscharen von Fans in Dänemark hat und der auch zum ersten Testspiel der Saison beim FC Kopenhagen über 22.000 Zuschauer ins Stadion PARKEN lockte, hatte auch einige, schillernde dänische Spieler unter Vertrag.

  • Fun Fact: 2012 spielte Dänemark in Hamburg im ausverkauften Volksparkstadion gegen Rekord-Weltmeister Brasilien in der Vorbereitung zur EURO 2012 (1:3).
  • Legendäre HSV-Dänen waren die Europapokal-Sieger von 1983, Lars Bastrup und Allan Hansen (nicht zu verwechseln mit Liverpool-Idol Alan Hansen aus Schottland), „Humor-Bömbe“ Thomas Gravesen, Jakob Friis-Hansen, John „Faxe“ Jensen oder Stig Töfting.
  • Die dänischen HSV-Spieler machten insgesamt 734 Pflichtspiele.

Dänen lügen nicht: Die Szene mit der Papierkugel…

Mit dem Namen Michael Gravgaard, der nur 2009 für den HSV spielte, wird wohl für immer nur die eine Szene mit der auf dem Spielfeld befindlichen Papierkugel, über die der Däne den Ball zur Ecke ins Toraus lenkte und in deren Folge das 3:1 für den Erzrivalen Werder Bremen im UEFA-Cup-Halbfinale fiel, in Verbindung gebracht werden.

„Wenn es gegen Frankfurt und Leverkusen gewesen wäre: schlimm. Aber es war gegen Werder. Schlimmer hätte es nicht sein können“, sagt Gravgaard. „Ich habe gespürt, wie sehr sich die Stadt nach einem Titel sehnt. Und dann haben wir alles verloren.“

Ja. Die Hamburger verpassten durch diese unglückliche Aktion das UEFA-Cup-Finale in Istanbul.

  • Yussuf Poulsen kann mit seinem ersten Treffer das 101. Tor eines dänischen Spielers für den HSV markieren.

Der HSV und die Dänen – Zeit, um neue Geschichten zu schreiben.

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