Hamburger SV

HSV: Trotz Tabellenführung zeigt sich Christian Titz kritisch

Werbung

Nach fünf Spieltagen steht der Hamburger SV mit vier Siegen an der Spitze der zweiten Liga. Im DFB-Pokal überstand man zudem souverän die erste Runde. Der Saisonstart ist nach der ernüchternden 3:0-Auftaktniederlage gegen Holstein Kiel also rundum gelungen. Nichtsdestotrotz gibt sich HSV-Trainer Christian Titz kritisch.

Individuelle Klasse macht den Unterschied

Die vorletzte Partie gegen Heidenheim entschied Pierre-Michel Lasogga fast im Alleingang. Nach seiner Einwechslung zur Halbzeit stellte der bullige Stürmer, mit seinem Hattrick in nur acht Minuten, den Spielverlauf auf den Kopf und bescherte den Hanseaten ihren vierten Sieg in Folge. Auch in der Partie am Dienstag gegen Dynamo Dresden war die individuelle Klasse der Hauptgrund für den Erfolg der Hanseaten. „Es hängt stark davon ab, dass wir in der Offensive Spieler haben, die den Unterschied machen können“, zeigt sich Trainer Christian Titz kritisch. Neuzugang Hee-chan Hwang sorgte mit seinem ersten Treffer für den 1:0-Sieg der Rothosen.

Auch beim Blick auf seine Defensive gibt sich Titz kritisch: „Wir lassen zu viele Chancen in Überzahlsituationen zu, weil wir sie individuell nicht gut verteidigen.“ Dies ist aufgrund der Personallage in der Innenverteidigung nicht verwunderlich. Mit Gideon Jung und Kyriakos Papadopoulos fallen zwei gestandene Profis mit einem Knorpelschaden aus. Zuletzt kamen sowohl Leo Lacroix wie David Bates neben Rick van Drongelen zum Einsatz – die beiden Neuzugänge müssen sich jedoch erst an das System von Titz gewöhnen.

Titz: Mit Zuversicht in die Zukunft

Trotz der aus seiner Sicht bisher mäßigen Leistungen zeigt sich 47-Jährige für die Zukunft zuversichtlich: „Wir wussten, dass die ersten zehn, zwölf Spiele richtig schwer werden, aber mit jedem Erfolg wird das Vertrauen größer.“ Das als anspruchsvoll geltende Spielsystem von Titz erfordert Geduld, dessen ist sich der Trainer bewusst.

Für den HSV könnte es kaum besser laufen. Selbst nach den erfolgreichen Resultaten in den letzten Wochen scheint noch eine Menge Luft nach oben zu sein.

Werbung

Ältere Artikel

Trainer eines Premier-League-Klubs entlassen – nur vier Monate im Amt

Nottingham Forest hat sich entschieden, Sean Dyche zu entlassen. Der Trainer arbeitete nur vier Monate…

12. Februar 2026

PSG bereitet 120-Millionen-Euro-Transfer aus der Premier League vor

Paris Saint-Germain wird mit dem nächsten großen Transfer in Verbindung gebracht. Diesmal geht es um…

12. Februar 2026

Bayern will Nachfolger für Neuer verpflichten – auch Chelsea im Rennen

Manuel Neuer wird bald 40 Jahre alt. Der FC Bayern sucht bereits seit einiger Zeit…

12. Februar 2026

EXKLUSIV | Europas Topklubs kämpfen um den neuen Motor der Bundesliga: Premier-League-Angebot über 40 Millionen Euro für Gladbachs Juwel

Rocco Reitz, Eigengewächs und „Symbol der nächsten Generation“ von Borussia Mönchengladbach, dürfte im Sommer-Transferfenster 2026…

12. Februar 2026

FC Bayern München verhandelt mit City-Verteidiger

Bayern München gehört zu den Klubs, die an einer Verpflichtung von Manchester-City-Verteidiger John Stones interessiert…

11. Februar 2026

Bayer 04 Leverkusen verpflichtet neues Top-Talent

Laut Berichten von Sky Sports hat Bayer Leverkusen eine Einigung mit Roter Stern Belgrad über…

11. Februar 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.