Alexander Hassenstein/Getty Images
Bayerns Daniel Peretz und die Leihe zum Hamburger SV: ein Geschäft, von dem sich alle Beteiligten mehr erhofft hatten. Der Israeli sollte bei den „Rothosen“ Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes Konkurrenz bieten, konnte sich aber im internen Zweikampf nicht durchsetzen. Die Folge: Peretz wurde von HSV-Trainer Merlin Polzin nur zweimal im DFB-Pokal eingesetzt, die restlichen Spielminuten verbrachte er auf der Bank. Diese Situation, missfiel dem 25-Jährigen so sehr, dass er laut der „Hamburger Morgenpost“ „faktisch“ in den Streik trat. Peretz habe in den ersten Trainingseinheiten des neuen Jahres keine Einheiten auf dem Rasen, sondern lediglich individuelle Programme im Kraftraum absolviert.
Dem Klub hatte er mitgeteilt, dass er sich „nicht in der Lage“ fühle, am regulären Trainingsbetrieb teilzunehmen. Seine Unzufriedenheit mit der Rolle als Nummer zwei war jedoch hinlänglich bekannt. Obwohl es zunächst hieß, dass der Hamburger SV den Schlussmann nicht zurückschicken würde, solange kein Ersatz gefunden ist, hat dessen drastische Maßnahme nun Wirkung gezeigt. Wie der HSV am Dienstagnachmittag bei X (ehemals Twitter) mitteilte, wurde Peretz „für Gespräche bezüglich seiner Zukunft freigestellt.“ Das Leihgeschäft steht somit unmittelbar vor einem Abbruch.
Laut „Sky“-Reporter Florian Plettenberg bleibt der Plan des FC Bayern, den Torwart nach England weiterzuverleihen, unverändert. Die Münchner haben sich mit dem FC Southampton bereits über eine Leihe bis zum Saisonende verständigt. In Southampton würde der 25-Jährige vom Deutschen Tonda Eckert trainiert werden. Wie Florian Plettenberg gestern berichtete, wird Peretz noch am Dienstagabend auf der Insel erwartet, um die nächste Leihe zu finalisieren.
Der obligatorische Medizincheck ist für Mittwoch angesetzt. Die „Saints“, derzeit Tabellen-15. der englischen Championship, sicherten sich wohl eine Kaufoption über rund acht Millionen Euro. Sollte diese gezogen werden, würde der FC Bayern mit Peretz ein Transferplus erzielen. Der israelische Nationaltorwart wechselte im Sommer 2023 für fünf Millionen Euro an die Isar.
Ein Leihabbruch wäre nicht nur für Peretz und den FC Bayern, sondern wohl auch für den Hamburger SV profitabel. Laut der „Bild“ müssen die Norddeutschen die vereinbarte Leihgebühr von 500.000 Euro nicht zahlen. Dafür braucht der Tabellen-13. der Bundesliga nun einen neuen Torwart. Die Suche läuft bereits. Laut dem türkischen Journalisten Resat Can Özbudak soll sich der HSV nach Irfan Can Egribayat von Fenerbahce Istanbul erkundigt haben. Der 27-Jährige ist bei seinem Klub seit der Verpflichtung von Ederson in Ungnade gefallen. Ein Wechsel an die Elbe ist allerdings unwahrscheinlich.
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