Selim Sudheimer/Getty Images
Der Skandal um den ehemaligen HSV-Sportvorstand Stefan Kuntz hat beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach deutliche Spuren hinterlassen. Seitdem öffentlich wurde, dass die Trennung von Kuntz nicht primär aus familiären Gründen erfolgte, sondern auf Vorwürfen sexueller Belästigung basiert, beschäftigt das Thema Verein und Umfeld intensiv.
Beim Spiel im Volksparkstadion reagierten die Fans mit einem unübersehbaren Zeichen. Über die gesamte Nordtribüne hing ein riesiges Banner mit der Botschaft: „Ob Block oder Vorstandsflur: kein Platz für Übergriffe in unserem Verein – Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen.“ Das Plakat war lange vor Anpfiff sichtbar und wurde erst kurz vor Spielbeginn abgenommen, ein klares Signal, dass die Anhänger die Betroffenen unterstützen und den Umgang des Vereins mit den Vorwürfen mittragen.
Der HSV-Aufsichtsrat hatte Anfang der Woche bestätigt, dass bereits im Dezember 2025 Hinweise auf „schwerwiegendes Fehlverhalten“ eingegangen waren. Diese wurden vereinsintern sowie durch externe Fachanwälte geprüft und als glaubhaft eingestuft.
Unter der Woche hatte eine der betroffenen Mitarbeiterinnen im „Spiegel“ die Anschuldigungen bestätigt und von „unangemessenem Körperkontakt“ gesprochen. Kuntz soll sich zudem mehrfach unpassend geäußert haben. Intern sei er laut weiteren Quellen als „touchy guy“ wahrgenommen worden. Kuntz selbst weist alle Vorwürfe zurück und kündigte an, sich gegen die Bewertung zu wehren.
Für die Mannschaft war das Gladbach-Spiel die erste Partie seit Bekanntwerden der Vorwürfe. Trainer Merlin Polzin erklärte, dass das Thema innerhalb des Teams präsent gewesen sei, man es jedoch nicht erneut ausführlich besprochen habe.
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