Hamburger SV

Werder oder HSV? Downs-Entscheidung gefallen

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Ex-Köln-Stürmer Damion Downs steht unmittelbar vor einer Rückkehr in die Bundesliga. Der 21-Jährige hat sich zwischen den zwei interessierten Nordklubs, Werder Bremen und dem Hamburger SV, entschieden.

HSV sticht Werder aus: Downs kommt per Leihe

Nach dem Aufstieg mit dem 1. FC Köln wechselte Damion Downs im Sommer 2025 für acht Millionen Euro nach England. Der US-Amerikaner unterschrieb beim FC Southampton einen Vertrag bis 2029, konnte sich beim Championship-Klub aber bislang nicht durchsetzen. Zuletzt stand er nicht einmal mehr im Kader der „Saints“. Deshalb steht der Offensivspieler kurz vor einer Leihe zurück nach Deutschland. Laut der „Bild“ und „Sky“-Reporter Florian Plettenberg wird der Hamburger SV Downs bis zum Saisonende ausleihen.

Dem „Bild“-Bericht zufolge sicherte sich der HSV eine Kaufoption über üppige zehn Millionen Euro. Sollten die Hamburger diese ziehen, würde Downs zu einem der fünf teuersten Neuzugänge der Vereinsgeschichte werden. Der Stürmer soll im Laufe des Dienstags den obligatorischen Medizincheck absolvieren. Damit dürfte der Wechsel zeitnah offiziell über die Bühne gehen. Die „Rothosen“ setzten sich im Werben um den gebürtigen Unterfranken gegen ihren ärgsten Rivalen Werder Bremen durch.

Downs will im Sommer mit zur Heim-WM

Die Grün-Weißen sind – wie der HSV – in diesem Winter auf Stürmersuche und hatten Downs als konkreten Kandidaten im Visier. Wie die „Deichstube“ berichtet, hätte sich Downs einen Wechsel an die Weser zwar grundsätzlich vorstellen können, entschied sich aufgrund des intensiven Werbens der HSV-Verantwortlichen um Sportchef Claus Costa und überzeugenden Gesprächen jedoch für eine Leihe nach Hamburg.

Der 21-Jährige möchte sich an der Elbe für eine Teilnahme an der Heim-WM im Sommer empfehlen. Im vergangenen Sommer gab er sein Debüt für die US-Nationalmannschaft, wurde aber nach sechs Länderspielen seit September nicht mehr berücksichtigt. Beim HSV soll er den verletzten Kapitän Yussuf Poulsen ersetzen und eine Alternative zu den verletzungsanfälligen Jean-Luc Dompé und Robert Glatzel darstellen.

Werder Bremen weiter auf Stürmersuche

Werder Bremen hingegen muss sich weiter nach einem neuen Stürmer umschauen. Die Leihe von Leverkusens Victor Boniface hat nicht gefruchtet und wird Berichten zufolge aufgrund einer anstehenden Operation vorzeitig beendet. Auch Talent Keke Topp konnte in dieser Saison kein Tor erzielen und findet nicht zu seiner Form. Daher wollen die Werder-Verantwortlichen um Sportchef Clemens Fritz in diesem Winter personell nachlegen. Neben dem Bundesligisten gingen auch Red Bull Salzburg und italienische Klubs im Werben um Downs leer aus.

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