Foto Stuart Franklin/Getty Images
Aus der Startelf von Bayer Leverkusen ist Ibrahim Maza längst nicht mehr wegzudenken. Schnell verglich man ihn mit seinem Vorgänger Florian Wirtz, seit Wochen zahlt er das Vertrauen mit starken Leistungen zurück. In der laufenden Saison kommt der Rechtsfuß auf wettbewerbsübergreifend 32 Einsätze, in denen ihm vier Tore und fünf Assists gelangen. Klar, dass das Interesse am 20-Jährigen, der schon vor seinem Wechsel von Hertha BSC nach Leverkusen begehrt war, nicht abgeflacht ist. Ganz im Gegenteil sogar.
Wie der renommierte algerische Sportjournalist Hafid Derradji berichtet, hat Atlético Madrid ein erstes Angebot in Höhe von 35 Millionen Euro für Maza unterbreitet. Die Rojiblancos waren schon im vergangenen Jahr am Offensivkünstler dran, der sich letztlich für einen Wechsel von der Alten Dame in die Bundesliga entschied. Laut Derradji reicht das Angebot aus Madrid den Verantwortlichen in Leverkusen nicht aus, um ernsthaft über einen Verkauf nachzudenken. Erst ab 45 Millionen sei man wohl verhandlungsbereit. Da sich Maza allerdings bis 2030 dem Bayer-Kreuz verpflichtet hat, müssen Simon Rolfes & Co. nicht nervös werden, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht.
Auch deshalb ist es äußerst fraglich, ob Bayer den Spielmacher abgeben will. Zumal der Preis noch deutlich steigen könnte, sollte Maza mit Algerien bei der Weltmeisterschaft überzeugen. Schon jetzt zeigt sich auch der AC Mailand interessiert, weitere Topklubs werden ebenfalls genau hinschauen. Sein derzeitiger Marktwert liegt laut Fussballdaten.de bei rund 34,37 Millionen Euro. Diese Faktoren dürften die Ablöse weiter in die Höhe treiben.
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