Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images
Sebastian Arenz arbeitet seit 2016 für RB Leipzig. Zuvor war der heute 33-Jährige für Red Bull Salzburg aktiv. Dort war er für die Talentsichtung in Frankreich und Südamerika verantwortlich. Den gleichen Aufgabenbereich füllt Sebastian Arenz derzeit auch in Sachsen aus. Sein Engagement in Leipzig ist jedoch bald beendet.
Sein Studium in Sportökonomie und Management hat Sebastian Arenz erfolgreich an der Sporthochschule in Köln abgeschlossen. Im Anschluss absolvierte er ein fussballbezogenes Praktikum in Peru. In einem Interview mit dem Online-Portal „fussball.de“ sprach der Scout über die Zeit in Südamerika und den Kontakt zu RB. „Ich hatte während des Studiums kein Auslandssemester gemacht. Das habe ich nachgeholt“, so Arenz rückblickend. Über einen Bekannten kam er an seinen heutigen Job. „Ich bin damals nach Leipzig gefahren und habe über eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen.“ Zunächst war er freiberuflich für den Konzern aktiv. Vor vier Jahren erfolgte die Feststellung sowie die Erweiterung des Aufgabenbereichs. Während der U17-Weltmeisterschaft in Chile und der U20-Copa-Libertadores sichtete er im Auftrag von Red Bull Salzburg zahlreiche Talente. „Das sind größtenteils Spieler, die die Fans in Europa noch nicht kennen“, so Arenz. Vor zwei Jahren wechselte er nach Leipzig und sondierte nun den französischen Markt nach hoffnungsvollen Spielern.
Nach Informationen der spanischen Zeitung „El Desmarque“ wird der 33-Jährige zukünftig für den FC Valencia arbeiten. Sein Vertrag wird zeitnah unterschrieben. Dort wird er für gleich für mehrere Länder zuständig sein, berichtet die Zeitung. Jedoch wird der 33-Jährige auch weiterhin in Deutschland wohnen und von dort aus seine Reisen starten.
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