Stuart Franklin/Getty Images
Loïs Openda steht vor einem endgültigen Abschied von RB Leipzig. Durch eine aktivierte Kaufpflicht wird Juventus Turin den ausgeliehenen Stürmer im Sommer fest verpflichten müssen. Der einstige Königstransfer der Leipziger blickt damit auf eine sportlich enttäuschende Zeit in Italien zurück.
Die Kaufpflicht wurde nach dem 1:0-Sieg gegen Atalanta Bergamo ausgelöst. Durch den Sieg kann Juve die Saison 2025/26 nicht mehr außerhalb der Top Ten der Serie A beenden. Juventus ist damit verpflichtet, Openda fest zu verpflichten.
RB Leipzig erhält dafür 40,6 Millionen Euro Ablöse, zahlbar in vier Geschäftsjahren. Zusammen mit der bereits bezahlten Leihgebühr von 3,3 Millionen Euro sowie Boni ergibt sich ein Gesamtpaket von rund 46 Millionen Euro. Openda war 2023 für etwa 40 Millionen Euro vom RC Lens nach Leipzig gewechselt, sodass die Roten Bullen wirtschaftlich ein Plusgeschäft erzielen.
Noch in der Saison 2023/24 galt der 26-Jährige als Königstransfer. In 34 Bundesligaspielen erzielte er 24 Tore und bereitete sieben weitere vor. Insgesamt war der Belgier in 93 Pflichtspielen für Leipzig an 59 Toren direkt beteiligt.
Drei Jahre später hat sich das Bild deutlich verändert. In 33 Pflichtspielen für die Turiner erzielte Openda bislang lediglich zwei Tore, stand nur neunmal in der Startelf und absolvierte kein einziges Serie-A-Spiel über die volle Distanz. Die letzten fünf Spiele musste er sich vollständig von der Bank anschauen.
Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, dass Juventus Turin bereits im Sommer erneut nach einer Lösung für den Belgier sucht. Klubs aus Spanien, Italien und England sollen Interesse zeigen.
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