Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images
Statt zweiter Bundesliga plant Milot Rashica mit der UEFA Champions League. Während Werder Bremen noch um den Verbleib in Deutschlands höchster Spielkasse bangt, denkt der Kosovar schon über seine nächste Station nach. Ein Verbleib in der Bundesliga scheint genauso gut möglich, wie ein Transfer ins Ausland.
Der Abgang von Milot Rashica im Anschluss an die derzeit unterbrochene Spielzeit ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Denn der Offensivspieler hat höhere Ambitionen. Nachdem man mit Werder knapp an den internationalen Plätzen gescheitert war, spielt man dieses Jahr eine desaströse Saison, die mit dem Abstieg enden könnte. So oder so, Rashica wird Bremen verlassen. Wohin es den Kosovar zieht, ist ungewiss. Die Prämisse für einen Wechsel ist klar. Das verdeutlichte Rashica-Berater Altin Lala gegenüber dem Sender „KTV“: „Milot wird nächste Saison hoffentlich in der Champions League spielen. Darum dreht sich derzeit bei Milot und mir alles“.
Borussia Dortmund gilt schon lange als Interessent für den pfeilschnellen Außenspieler. Rashica könnte in Dortmund die Sancho-Nachfolge antreten. Doch wie nun der „kicker“ berichtet intensiviert auch Konkurrent RB Leipzig das Werben um Rashica. Die Leipziger müssen im Sommer mit einem Abgang von Top-Stürmer Timo Werner rechnen. Sein Ziel soll der FC Liverpool sein. Die „Reds“ sollen auch um Rashica buhlen. Wie wahrscheinlich RB und der BVB, würden sie auch in der Champions League an den Start gehen.
Bei dem Abgang wird man bei Bremen auf einen neuen Rekordtransfer hoffen dürfen. Eine Ausstiegsklausel in Rashicas Vertrag, welcher bis 2022 datiert ist, besagt, dass er für rund 38 Millionen Euro fix gehen darf. Gut möglich aber auch, dass die Bremer am Saisonende etwas von dieser Forderung abweichen und den 23-Jährigen für kleineres Geld abgeben. Der „Weser Kurier“ hatte vor längerer Zeit berichtet, dass die 38-Millionen-Klausel ohnehin nur für das Ausland und nicht für die Bundesliga gilt. Mit dem BVB und RB könnte Sportchef Frank Baumann also frei verhandeln. So oder so, in Zukunft winkt Werder ein satter Transfergewinn. Für rund sieben Millionen verpflichtete man den Flügelspieler im Januar 2018. Nun wird er wohl für mindestens das dreifache verkauft.
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