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Für hochveranlagte US-Fußballer kristallisiert sich die Bundesliga immer mehr zur favorisierten Anlaufstation in Europa heraus. Nicht zufällig stehen vier der derzeit sieben wertvollsten Profis aus den Vereinigten Staaten aktuell in der deutschen Eliteliga unter Vertrag. Mit dem Ex-Schalker Weston McKennie (Juventus) und dem früheren Dortmunder Christian Pulisic (Chelsea) haben zwei weitere eine Bundesliga-Vergangenheit. Einer von jenen vier, der Leipziger Tyler Adams, traut seinem 17-jährigen Landsmann Caden Clark von Schwesterklub Red Bull New York ebenfalls den Sprung in die Bundesliga zu.
Adams war im Januar 2019 aus New York zu den Sachsen gewechselt und bestritt für den Dritten der abgelaufenen Saison seither 38 Pflichtspiele. Sein bislang einziges Tor für die Elf von Julian Nagelsmann gelang ihm ausgerechnet in der Königsklasse gegen Atlético Madrid. Dank Adams‘ entscheidenden 1:0-Siegtreffer zog Leipzig ins Halbfinale ein, zugleich war es der erste Treffer eines US-Amerikaners in einem Champions-League-Viertelfinale. Glaubt man dem 21-Jährigen, muss das nicht lange so bleiben.
„Die Bundesliga wird noch mehr junge Spieler anziehen. Es ist zwar toll, in Europa zu spielen, aber die Chance zu haben, in der ersten Mannschaft zu spielen, ist viel wichtiger“, sagte Adams gegenüber „Transfermarkt.us“ – Bestes Beispiel dafür ist Dortmunds Giovanni Reyna. Mit gerade einmal 18 Jahren gehört der Offensivmann unter Trainer Lucien Favre bereits zum Stammpersonal. In der laufenden Saison kam Reyna wettbewerbsübergreifend bislang in allen 15 Partien zum Einsatz. Der nächste US-Import steht bereits in den Startlöchern, schließlich soll sich Leipzig mit dem ein Jahr jüngeren Clark bereits auf einen Vorvertrag geeinigt haben.
„Er ist ein Spieler mit Qualität“, bestätigt Adams, man kenne sich, Clark „hat Leipzig besucht als ich hier war und ich konnte mich mit ihm und seiner Familie treffen.“ Zudem habe man mit der YMU Group auch „denselben Berater.“ Nach überzeugenden Auftritten für NY Red Bulls‘ Farmteam hatte Clark erst im Oktober seinen ersten Profivertrag unterzeichnet. In seinen ersten beiden MLS-Einsätzen erzielte der talentierte Spielmacher dann prompt je einen Treffer. „Er scheint ein kreativer Spieler zu sein, er hat immer viele Ideen. Er ist viel weiter als ein 17-Jähriger. Ich bin sehr gespannt zu sehen, zu was er nächstes Jahr in der Lage ist“, so Adams, der in der Bundesliga zuletzt zweimal über 90 Minuten ran durfte.
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