SC Freiburg

Dem SC Freiburg fehlt ein zweiter Treffer zum Erfolg

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Wenn man nur die Fakten betrachtet, hat der SC Freiburg einen Fehlstart in die Bundesligasaison 2018/2019 hingelegt. Lediglich ein Punkt aus drei Spielen steht bei den Breisgauern bisher zu Buche. Jedoch waren die Spiele nicht so schlecht, wie es angesichts der Ergebnisse den Anschein haben mag. In allen Partie fehlte eigentlich nicht viel, um mehr Punkte zu holen.

Christian Streich ist zurück

An den ersten zwei Bundesligaspieltagen musste die Mannschaft auf ihren Trainer, Christian Streich, verzichten. Dieser laborierte an einem kleinen Bandscheibenvorfall und stand dementsprechend nicht zur Verfügung. Auch wenn alle beteuerten, dass Co-Trainer Lars Voßler seinen Job gut gemacht hätte, ist man froh, dass der Cheftrainer zurück ist. Dieser ist nicht umsonst bereits seit 2012 Coach in Freiburg. Er ist enorm wichtig für die Mannschaft mit seinem großen Fußballwissen, aber auch seiner Emotionalität.

Im letzten Spiel zeigte sich der SC Freiburg dann auch zumindest im Spiel nach vorne stark verbessert. Drei Treffer standen am Ende auf dem eigenen Konto, genauso kassierte die Mannschaft allerdings auch drei Gegentore. Insgesamt stehen bereits deren acht zu Buche, was definitiv zu viel ist.

Das zweite Tor fehlt

Zusätzlich muss die Mannschaft trotz insgesamt immerhin vier erzielten Toren an der eigenen Chancenverwertung arbeiten. Sowohl gegen die TSG 1899 Hoffenheim, als auch gegen den VfB Stuttgart bestand die große Chance, mit 2:0 in Führung zu gehen und so den Gegner ein Stück weit aus dem Spiel zu nehmen. Doch Florian Niederlechner und Nils Petersen vergaben beide jeweils einmal diese großen Gelegenheiten. Insgesamt verwerteten die Breisgauer nur 17,4% ihrer Torchancen, was der drittschlechteste Wert in der gesamten Liga ist. Erspielt haben sie sich hingegen hinter den Bayern die meisten (23).

Vor der nächsten Partie in Wolfsburg, die sehr gut in Form sind, wird es einige personelle Veränderungen geben. Zum Teil aus Verletzungsgründen, zum Teil aber auch aus taktischen Gründen. Pascal Stenzel wird die Partie gelb-rot-gesperrt verpassen, zudem könnten Jannik Haberer und Nils Petersen, die beide angeschlagen sind, ausfallen. Für Stenzel dürfte Lukas Klüber in die Mannschaft rutschen. Für Haberer und Petersen könnten gegebenenfalls wohl Roland Sallai und Gian-Luca Waldschmidt in die Startelf rutschen. Letztgenannter wird wohl definitiv spielen, nachdem er gegen Stuttgart als Joker überzeugte und traf. Zusätzlich überlegt Trainer Streich auch, taktische Veränderungen vorzunehmen: „Wir überlegen, auf eine Dreierkette umzustellen, um die Achter von Wolfsburg besser aufzunehmen“, sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Es bleibt abzuwarten, ob dem SC Freiburg gegen die formstarken Wolfsburger endlich der erste Dreier der Saison gelingt.

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