SC Freiburg

Schwärmereien für den Südbadener: Streich wird von Kollegen gelobt

Freiburgs Neuzugänge im Transfercheck: Wie schlagen sich Streichs neue Spieler?

Von den Leistungen und Erfolgen von Christian Streich schwärmen viele Top-Trainer. Vor zwei Jahren vom „kicker“ noch zum „Mann des Jahres 2017“ gewählt, besticht der 54-Jährige neben seiner Persönlichkeit und Haltung mit „seiner nachhaltigen, bemerkenswerten Arbeit beim SC Freiburg mit den Mitteln dieses Klubs“, wie der „kicker“ weiter schrieb. Auch die „Sport Bild“ zieht in Ihrer Ausgabe von Mittwoch erneut den Hut vor dem Südbadener. „Mit einem der kleinsten Spieleretats der Liga (30 Mio. Euro) gelingt es ihm seit siebeneinhalb Jahren Amtszeit, immer wieder zu überraschen“, schreibt das Fachmagazin. In dieser noch jungen Spielzeit stehen die Breisgauer überraschenderweise im oberen Bereich der Tabelle. Nach fünf Spielen rangieren der Sportclub mit zehn Punkten auf Platz 4.

Hier kommt auch mal die Wäschefrau in die Kabine

Persönlichkeiten wie Jupp Heynckes, Felix Magath oder Ottmar Hitzfeld überschütten den mit 54 Jahren aktuell dienstältesten Trainer der Liga förmlich mit Lob. So seien die Leistungen von Christian Streich hoch einzustufen, findet Magath, während Heynckes der Meinung ist, dass der wichtigste Mann in Freiburg auf der Bank sitze.

Innerhalb der Mannschaft genießt der Fußballlehrer großes Ansehen. In Freiburg steht der Teamgeist über die einzelnen Befindlichkeiten der Spieler. Für Starallüren gibt bzw. gäbe es hier keinen Platz. Da guckt die Wäschefrau auch schon mal in der Kabine vorbei, erklärt Mike Frantz in der „Sport Bild“. Was er besonders zu schätzen weiß, sind die Videoanalysen, durch die er in Freiburg den Fußball erst richtig angefangen hat zu verstehen.

In Freiburg ergänzt man sich: Während Streichs Assistent Baier den Gegner analysiert, übt Voßler beispielsweise Standards ein. Volker Finke zählt derzeit als Trainer-Urgestein beim SC, wenn es um die längste Amtszeit bei den Breisgauern geht. Wenn Streich dem Sportclub noch mal siebeneinhalb Jahre an der Seitenlinie erhalten bleibt, ist er knapp an Finkes Rekord von 16 Jahren Amtszeit dran. Obwohl er bereits bei großen Vereinen wie den Bayern oder Schalke im Gespräch war, äußerte sich der Fußballlehrer gegenüber „Sky“ froh darüber, dass „die mich noch wollen.“