Foto: Alexander Koerner/Getty Images
Am Freitag wird Interimstrainer Florian Kohfeldt gegen Eintracht Frankfurt sein Debüt als Cheftrainer für den SV Werder Bremen feiern. Derweil wird munter darüber spekuliert, wer dauerhaft die Nachfolge des entlassenen Alexander Nouri an der Weser übernehmen wird. Die heißeste Spur führt aktuell offenbar zu einem ehemaligen Bremer Spieler.
Die Werder-Verantwortlichen haben vorgesehen, in der Länderspielpause, zwischen dem 11. und 12. Bundesligaspieltag, einen neuen Übungsleiter für die Profis zu präsentieren. Erst gestern sagte Lucien Favre den Bremern ab, auch die vereinslosen Markus Weinzierl und Thomas Tuchel sind nach Informationen der „BILD„aus dem Rennen.
Hinsichtlich der offenen Stelle beim Nordklub hört man viele weitere Trainernamen. So werden auch René Weiler, André Schubert, Marcel Koller, Dirk Schuster und Armin Veh als potenzielle Nachfolger im Umfeld des aktuellen Tabellen-Siebzehnten gehandelt. Die Kandidaten sind allesamt derzeit ohne Trainerjob. Dennoch scheint ein alter Bekannter derzeit die besten Karten zu haben.
So soll der ehemalige Bremer Spieler Bruno Labbadia Favorit auf die Nouri-Nachfolge sein, berichtet die Zeitung. Dies deckt sich mit einem am Donnerstag erschienenen Bericht von „SPORT1.“ Wie der Sender erfahren haben will, sei der 51-Jährige der Wunschkandidat bei den Grün-Weißen. Zwei Treffen habe es zwischen ihm und den Verantwortlichen des SV Werder Bremen bereits gegeben.
Labbadia konnte bereits ausreichend Erfahrung im Abstiegskampf sammeln. So rettete der gebürtige Darmstädter den Konkurrenten aus Hamburg in der Saison 2014/15 gerade noch so vor dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte. Anschließend führte er die Rothosen in der darauffolgenden Spielzeit 2015/16 auf einen souveränen 10. Platz. Nach lediglich einem Punkt aus fünf Spielen in der vergangenen Bundesliga-Saison wurde Labbadia dann beim Hamburger SV entlassen. In der Bundesliga war er außerdem bereits für Bayer 04 Leverkusen und den VfB Stuttgart tätig.
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